FIFA ermittelt nach Ausschreitungen in Wembley und Albanien

Ungarn-Fans
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Ungarische Fans fielen in London erneut unangenehm auf. Foto: Nick Potts/PA Wire/dpa Foto: dpa
Flaschenwürfe
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Polen Spieler schützen sich vor den Flaschenwürfen der albanischen Anhänger. Foto: Franc Zhurda/AP/dpa Foto: dpa

In London Ausschreitungen für Wirbel, in Tirana fliegen Plastikflaschen: Nach den WM-Qualispielen hat die FIFA einiges aufzuarbeiten. Vor allem den bereits vorbelasteten Ungarn drohen harte Konsequenzen.


London/Tirana (dpa) - Der Fußball-Weltverband hat die Ausschreitungen bei den WM-Qualifikationsspielen in England und Albanien »auf das Schärfste« verurteilt und Ermittlungen eingeleitet.

»Die FIFA weist darauf hin, dass sie jegliche Form von Gewalt, Diskriminierung oder Missbrauch entschieden ablehnt. Die FIFA hat eine ganz klare Null-Toleranz-Haltung gegenüber solch abscheulichem Verhalten im Fußball«, teilte der Weltverband am Mittwoch mit.

Derzeit würden die Berichte über die WM-Qualifikationsspiele zwischen England und Ungarn sowie Albanien und Polen analysiert, »um die angemessensten Maßnahmen zu ergreifen«, hieß es in der Mitteilung. Beim 1:1 im Londoner Wembley-Stadion waren Dutzende Einsatzkräfte auf den Tribünen mit Gästefans aneinandergerieten. Kurz nach Beginn des Spiels hätten Beamte die Tribüne betreten, um einen Zuschauer wegen eines rassistischen Vorfalls zu verhaften, hieß es von der Polizei. 

In Tirana waren nach dem 1:0-Siegtreffer der Polen durch Karol Swiderski (77. Minute) Plastikflaschen in Richtung der jubelnden Spieler geflogen. Die Partie wurde für rund 20 Minuten unterbrochen.

© dpa-infocom, dpa:211013-99-577603/4

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