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Feuerwehr freut sich über neuen Ford Transit

Kirchanschöring. Das neue Mehrzweckfahrzeug vom Modell »Ford Transit« der Freiwilligen Feuerwehr Lampoding wurde nun mit der Bevölkerung sowie vielen Mitgliedern und Ehrengästen gesegnet und offiziell in Dienst gestellt. Pfarrer Ludwig Westermeier spendete dem vom Gartenbauverein mit blumengeschmückten Fahrzeug vor den Toren der Lodronhalle den kirchlichen Segen, nachdem er drinnen die Festmesse zelebriert hatte. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Kirchsteiner Kirchenchor und von der Blaskapelle Kirchanschöring, die auch im weiteren Verlauf der Feier aufspielte.

In seiner Begrüßungsrede zeigte sich der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Andreas Wörndl, erfreut über die vielen Gäste aus der Gemeinde Kirchanschöring, die Partnerfeuerwehr aus dem österreichischen St. Pantaleon und hob besonders die Ortsvereine und Nachbarfeuerwehren hervor, die mit Fahnenabordnungen vertreten waren. Etwas wehmütig blickte er auf den alten »Magirus Deutz«, von dem er meinte, dass dieser nach 30 Dienstjahren in den wohlverdienten Ruhestand gehen dürfe. »Denn jetzt haben wir ein Fahrzeug, das auf voll unsere Bedürfnisse zugeschnitten ist.« Besonders wichtig sei aber auch, dass das neue Fahrzeug von allen Feuerwehrleuten mit Autoführerschein gefahren werden könne.

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Kommandant Klaus Reschberger informierte über die technischen Daten des 3,5 Tonnen schweren und 140 PS-starken Transporters. Ausgestattet ist das Fahrzeug mit einer Ausrüstung zur Verkehrsabsicherung, einem Stromaggregat mit Beleuchtungssatz, einer Tauchpumpe und einer Motorsäge. Darüber hinaus ließ man seitlich eine Markise anbringen, um sowohl bei Regenwetter als auch bei starker Sonneneinstrahlung eine Befehls- oder Atemschutzträgersammelstelle einrichten zu können. »Mit dem neuen Auto, das rund 60 000 Euro gekostet hat, hat die Feuerwehr einen Ansporn erhalten«, ergänzte Reschberger.

Bürgermeister Hans-Jörg Birner betonte in seiner Ansprache, dass der Kauf eines Mehrzweckfahrzeugs weder für die Gemeinde Kirchanschöring noch für die Lampodinger Wehr etwas Alltägliches ist. Daher habe man sich sehr sorgfältig überlegt, was man konkret brauche. Am Ende des Prozesses sei ein Fahrzeug konfiguriert worden, in das sehr viele Überlegungen geflossen seien. »Ich wünsche Euch jetzt mit dem Fahrzeug wenig Einsatzstunden. Wenn es trotzdem einmal sein muss, dann hoffe ich, dass die Einsätze verletzungs- und unfallfrei verlaufen.« Diesen Wünschen schloss sich auch Kreisbrandinspektor Günter Wambach an. ca