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Federer bei US Open kampflos ins Viertelfinale

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Roger Federer brauchte den Schläger gar nicht anzufassen, um ins Viertelfinale einzuziehen. Foto: Jason Szenes Foto: dpa

New York (dpa) - Die Top-Favoriten Roger Federer und Serena Williams haben bei den US Open das Viertelfinale erreicht. Federers Gegner Mardy Fish musste wenige Stunden vor dem angesetzten Achtelfinale gegen den Tennis-Weltranglisten-Ersten aus der Schweiz «aus gesundheitlichen Gründen» absagen.


Das teilten die Veranstalter in New York mit. Bei Fish waren im Frühjahr Herz-Rhythmus-Störungen diagnostiziert worden. Ob die Absage damit im Zusammenhang steht, war zunächst nicht bekannt.

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In seinem 34. Grand-Slam-Viertelfinale in Serie trifft Federer nun auf Tomas Berdych. Der an Position sechs gesetzte Tennisprofi aus Tschechien gewann gegen den Spanier Nicolas Almagro 7:6 (7:4), 6:4, 6:1. Gegen Berdych führt Federer in der Gesamtbilanz zwar mit 11:4, von den vergangenen sechs Matches gewannen aber beide jeweils drei. 2010 schaltete Berdych auf dem Weg ins Wimbledon-Finale Federer im Viertelfinale aus, 2004 machte er bei Olympia in Athen dessen Gold-Pläne frühzeitig zunichte.

Wimbledonsiegerin Serena Williams zog nach einer weiteren Demonstration ihrer Stärke ins Viertelfinale ein. Die 14-malige Grand-Slam-Turniersiegerin aus den USA deklassierte die Tschechin Andrea Hlavackova mit 6:0, 6:0. Williams hat im Turnierverlauf noch keinen Satz und insgesamt erst zwölf Spiele abgegeben. Die 30-Jährige spielt jetzt gegen die frühere Weltranglisten-Erste Ana Ivanovic.

Die 24 Jahre alte Serbin gewann gegen Zwetana Pironkowa aus Bulgarien 6:0, 6:4 und steht erstmals seit ihrem Titel bei den French Open 2008 wieder unter den besten Acht bei einem Grand-Slam-Turnier. Gegen Williams hat sie allerdings noch nie gewonnen.

Um den Einzug ins Viertelfinale kämpft am Dienstag auch noch Philipp Kohlschreiber. Der 28-Jährige spielt nach seiner erfolgreichen Fünf-Satz-Nachtschicht gegen John Isner nun gegen den an Nummer neun gesetzten Serben Janko Tipsarevic. «Das wird sicher nicht leicht, aber ich glaube nicht, dass er mich vom Platz schießt. Es ist bestimmt was drin für mich», sagte der 20. der Rangliste.