FC Ramsau baut Soccerplatz

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In diesem Bereich wird der Soccerplatz errichtet werden. (Foto: Lena Klein)

Ramsau – Am Sportplatz in Ramsau wird ein Soccerplatz entstehen. Dafür stimmten die Gemeinderäte in der Sitzung am Dienstagabend einstimmig.


Die Initiative ergriffen hatte der FC Ramsau, der durch die Errichtung eines Soccerplatzes auch die Trainingszeiten und die Jugendarbeit verbessern will. Ein Soccerplatz ist ein Kleinfeld mit Netz und Bande – ohne Rasen. Die Verantwortlichen des FC Ramsau sehen in einem solchen Spielfeld mehrere Vorteile: Zum einen wird der Rasenplatz entlastet, zum anderen kann auf dem Feld bis weit in den Herbst und schon früh im Frühjahr gespielt werden.

Der Gemeinderat hat die Errichtung an einige Bedingungen geknüpft: Zum einen soll die Sprunggrube, die sich in unmittelbarer Nähe befindet, weiterhin uneingeschränkt benutzt werden können. Ebenso muss der Schulbetrieb am Sportplatz weiter möglich sein. Darüber hinaus sollen die Verantwortlichen dafür sorgen, dass kein unnötiger Lärm entsteht. Die LED-Strahler, die etwa drei Meter über der Bande angebracht werden, dürfen nur während der Trainingszeiten angeschaltet werden. Im Übrigen hat der FC Ramsau auch für die Verkehrssicherungspflicht des Platzes zu sorgen.

Die beiden Basketballkörbe, die derzeit noch auf dem Areal stehen, werden erneuert und in die Anlage integriert. Dafür kann die Gemeinde eine Förderung in Höhe von rund 4 000 Euro beantragen. Die übrigen Kosten, vor allem für den Bau des Soccerplatzes, hat der Verein zu tragen.

Dr. Stephanie Meeß (FWG) ist von dem Projekt überzeugt. »Gerade nach den Lockdowns ist es sehr wichtig, dass die Kinder wieder Sport machen.« Der Soccerplatz würde sich positiv auf die Trainingszeiten auswirken. »Sensationell gut« findet auch Dr. Mathias Irlinger (FWG) das Projekt. »Bei Kälte und Nässe ist der Rasenbetrieb immer nur kurz möglich, deshalb ist so ein Soccerplatz dann eine gute Alternative.« Er ist dem Verein für dessen Engagement sehr dankbar. »Die Basketballkörbe wären sowieso in den nächsten zwei Jahren runter gefallen, also haben wir eine gute Lösung gefunden.« Richard Graßl (CSU) schloss sich seinen Vorrednern an. »Das ist ein gutes Projekt.«

Nach der Abstimmung gab Bürgermeister Herbert Gschoßmann mit einem Zwinkern bekannt, dass er dem Gemeinderat schon einen Platz bei Kleinfeldturnieren gesichert hätte.

Lena Klein