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Favoriten enttäuschen nicht - nur Ronaldo im Regen

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Weißrussland - Spanien
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Die Spanier freuen sich über den klaren 4:0-Sieg gegen Weißrussland. Foto: Tatjana Tsenkowitsch Foto: dpa
Russland - Portugal
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Cristiano Ronaldo (M) beschwert sich beim Schiedsrichter, findet aber kein Gehör. Foto: Yuri Kochetkov Foto: dpa
Armenien - Italien
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Andrea Pirlo (l) erzielt den Auftakttreffer für Italien. Foto: Maxim Schipenkow Foto: dpa
Schweiz - Norwegen
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Der Schweizer Mario Gavranovic (2.v.r) erzielt das 1:0 gegen Norwegen. Foto: Peter Klaunzer Foto: dpa
England - San Marino
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Danny Welbeck (M) jubelt über seinen Treffer zum 2:0 gegen San Marino. Foto: Andy Rain Foto: dpa
Niederlande - Andorra
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Rafael van der Vaart (oben) bejubelt mit Klaas Jan Huntelaar ein Tor gegen Andorra. Foto: Koen van Weel Foto: dpa
Bulgarien - Dänemark
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Die dänischen Spieler freuen sich über den Ausgleich zum 1:1 gegen Bulgarien. Foto: Vassil Donev Foto: dpa

Berlin (dpa) - Der Titelverteidiger sorgt für Klarheit. Spanien feiert den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Italien gewinnt zwar auch, aber mit Mühe. In Holland jubelt Rafael van der Vaart, nur für Cristiano Ronaldo und seine Portugiesen gibt es in Russland nichts zu holen.


Der gefürchtete Schwarze Freitag für die Favoriten blieb also aus. Mehr oder auch weniger überzeugend behaupteten sich die europäischen Fußball-Großmächte in ihren Qualifikationsspielen zur WM 2014 in Brasilien. Titelverteidiger Spanien gab sich überhaupt keine Blöße. Der zweimalige Weltmeister fertigte in Minsk die sieglosen Weißrussen mit 4:0 ab. Mit einem Dreierpack avancierte Pedro vom FC Barcelona zum Matchwinner.

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Real Madrids Cristiano Ronaldo verließ den Kunstrasen im verregneten Moskau hingegen nicht als gefeierter Held: Der Superstar konnte das 0:1 mit seiner portugiesischen Nationalmannschaft gegen die in drei Spielen dreimal siegreichen Russland nicht verhindern. Nur mit Mühe schaffte Italien in Eriwan einen 3:1-Pflichtsieg gegen Armenien und seine Führung in der Gruppe B zu verteidigen.

Die Niederlande setzten sich auch dank des aus der Verbannung zurückgeholten Rafael van der Vaart (6.) und Klaas-Jan Huntelaar (14.) mit 3:0 in Rotterdam gegen Andorra durch. England fertigte San Marino mit 5:0 ab und übernahm nach dem doppelten Doppelpack durch Wayne Rooney sowie Danny Welbeck und dem Treffer von Alex Oxlade-Chamberlain die Führung in der H.

Am ehesten mühten sich noch die Italiener ab. Ohne ihren grippeerkrankten Sturmexzentriker Mario Balotelli konnten sie sich von den Armeniern zweitweise nicht absetzen. Nach der Führung durch Andrea Pirlo per Strafstoß (11.) gelang Henrikh Mkhitaryan 17 Minuten später der Ausgleich. Erst nach dem Seitenwechsel machten Daniele de Rossi (64.) sowie Pablo Osvaldo (82.) den zweiten Sieg der Italiener in ihrem dritten Spiel perfekt. »Das ist eine schwere Gruppe, das haben wir heute gesehen«, meinte Italiens Trainer Cesare Prandelli.

Verfolger Bulgarien (5) ließ aber Federn durch ein 1:1 zu Hause gegen Dänemark. Dadurch haben die Italiener vorerst zwei Punkte Vorsprung. Dritter sind die Tschechen (4), die gegen Schlusslicht Malta ebenfalls mit 3:1 gewannen. Ihren Torbeitrag leisteten dazu auch Bremens Theodor Gebre Selassie und Nürnbergs Tomas Pekhart.

Ausrutscher dürfen sich auch die Spanier nicht erlauben in der Gruppe I, wo Frankreich heißer Mitanwärter auf den ersten Platz und damit das direkte Ticket nach Brasilien ist. Aber die Iberer ließen auch nichts anbrennen. Nach dem 1:0 durch Jordi Alba (12.) trumpfte Pedro groß auf (21., 69. und 72.). Dank des Torreigens stürmten die Spanier auch an die Tabellenspitze mit 5:0 Treffern gegenüber 4:1 Toren der Franzosen.

Nur Zweiter in der Gruppe F hinter den makellos erfolgreichen Russen - drei Siege in drei Spielen - bleiben Ronaldo und seine Portugiesen. Den einzigen Treffer der Partie vor fast 70 000 Zuschauern im ausverkauften Luschniki-Stadion erzielte Alexander Kerschakow bereits in der sechsten Minute.

In der Gruppe E reichte es für die Schweiz im Stade de Suisse von Bern nur zu einem 1:1 gegen Norwegen. 120 Sekunden nach dem 1:0 durch Mario Gavranovic glich Brede Hangeland für die Gäste aus. Das Remis reichte den Schweizern, um die Tabellenführung mit sieben Punkten zu behaupten.