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Extra: «Schwili» gegen «Schwili» in Georgien

Tiflis (dpa) - Im georgischen Machtkampf sind Präsident Michail Saakaschwili und Oppositionsführer Bidsina Iwanischwili erbitterte Gegner, aber eins haben sie gemeinsam: die Namensendung «schwili».

Für die Republik im Südkaukasus ist so etwas völlig normal - und sehr geläufig: «Schwili» bedeutet «Kind», also zum Beispiel das Kind von Iwan. Auch in Deutschland sind prominente «Schwilis» wie Dschugaschwili (Sowjetdiktator Stalin) oder der Fußballprofi Lewan Kobiaschwili von Hertha BSC Berlin bekannt. Eine andere populäre Endung vor allem im Westen Georgiens lautet «dse», zum Beispiel bei Ex-Präsident Eduard Schewardnadse. «Dse» bedeutet «Sohn».

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