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EU könnte mehr Gifte in Spielzeug erlauben

Berlin (dpa) - In Kinderspielzeug drohen bei der Umsetzung einer EU-Richtlinie deutlich höhere Konzentrationen an Schadstoff. Nach einem Bericht der «Stuttgarter Nachrichten» steige der Wert bei Arsen um den Faktor 3,6, bei Blei um 1,9 und bei Quecksilber um den Faktor 1,5. Die für das Element Antimon maximal zulässige tägliche Aufnahmemenge in Spielzeug läge dann um den Faktor 22 höher als nach aktuellem deutschen Recht. Bereits im Mai hatte die Bundesregierung Klage gegen die EU-Kommission wegen der Richtlinie eingereicht.

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