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EU dringt auf politische Veränderung in Ägypten

Brüssel (dpa) - Mit Forderungen nach raschen politischen Veränderungen in Ägypten hat eine Sondersitzung der Außenminister der 28 EU-Staaten in Brüssel begonnen.

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton sagte am Mittwoch unmittelbar vor den Beratungen, es müsse nun ein politischer Fahrplan in Richtung Demokratie nicht nur beschlossen, sondern auch umgesetzt werden. «Wir sind extrem besorgt über das Ausmaß der Gewalt», sagte sie.

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Außenminister Guido Westerwelle bezeichnete den Einfluss der Europäer als sicherlich begrenzt. Aber für die wirtschaftliche Entwicklung Ägyptens sei die EU als größter Handelspartner des Landes wichtig: «Und das wird auch nicht durch ein, zwei oder drei Golfstaaten ausgeglichen werden können.» Die weiteren Entwicklungen in Ägypten müssten beobachtet werden, beispielsweise die Rückkehr zur verfassungsmäßigen Ordnung: «An diesen Zielen werden wir weitere Entscheidungen zu messen haben.»

EU und Ägypten

Hintergrundpapier EU-Ministerrat

EU zu Zusammenarbeit mit Ägypten