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Es geht doch noch

Scheffau - Nach zuletzt wenig erbaulichen Auftritten gelang der SG Scheffau-Schellenberg im ersten Heimspiel der Frühjahrsrunde ein 3:0 (0:0)-Sieg über den TSV Marquartstein II. Ganz entscheidend für den klaren Erfolg war auch der Einsatz von Routinier Manfred Hinterbrandner. »Wenn die Mannschaft auch künftig diese Aufstellung bieten kann, wird es in der Tabelle auch wieder nach oben gehen«, ist sich Pressesprecher Franz Heger von der SG Scheffau-Schellenberg sicher.

Reini Reitsamer (l.) zeigte beim 3:0 über den Marquartstein II eine gute Leistung und krönte seinen Einsatz mit einem Kopfballtor. Foto: Franz Heger

Torhüter Hermann Eder fehlte verletzungsbedingt, übernahm aber erfolgreich das Coaching. Die SG Scheffau-Schellenberg ging gut aufgestellt ins Spiel, der Einsatz von Maximilian Schuster, Markus König und Manfred Hinterbrandner stärkte das Team erheblich. Vom Anpfiff an ergriffen die Platzherren die Initiative und setzten Marquartstein unter Druck. Nach ersten Möglichkeiten bewahrte Ersatzkeeper Stefan Koppenleitner mit einer geschickten Aktion sein Team nach einem Abwehrfehler vor einem frühen Rückstand. Nach gut einer halben Stunde und ein paar guten Scheffauer Chancen setzten sich immer mehr die Gäste in Szene. So rettete der Pfosten in der 37. Minute für den geschlagenen Scheffauer Torsteher. Scheffau-Schellenberg antwortete mit gekonnten Gegenangriffen und Lauter vergab eine sogenannte 100-Prozent-Chance überhastet.

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Nach einer letzten Chance für die SG ging es in die Pause, aus der die Platzherren wieder gestärkt und voller Selbstvertrauen die Feldhoheit eroberten. Nachdem die Stürmer nichts zustande brachten, schaltete sich immer mehr Hinterbrandner ins Geschehen nach vorn ein. Dennoch dauerte es nach zwei weiteren Riesenmöglichkeiten von Lauter bis in die 79. Minute, ehe Reini Reitsamer seine starke Leistung mit einem sehenswerten Kopfball-Torpedo zum 1:0 krönte. Nur zwei Minuten hierauf zielte Hinterbrandner zum 2:0 exakt ins Toreck. Kurz vor dem Schlusspfiff erzielt endlich Lauter aus dem Gewühl sein längst überfälliges Tor zum 3:0-Endstand (88.).

Jetzt war die Fußballwelt auf der Scheffau wieder in Ordnung. Unter dem Regenbogen, der sich nach einem kräftigen April-Schauer über den Platz spannte, nahmen die Spieler die Glückwünsche der Vorstandschaft, der Zuschauer und des Spielertrainers Hermann Eder entgegen.

SG Scheffau-Schellenberg: S. Koppenleitner; Lindner, Plenk, Schuster, Wendl, Maußhammer, M. Koppenleitner , König, Anfang, Angerer, Reitsamer, Lauter, Riegel, Hinterbrandner. cw