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Es fehlt noch das Garagendach

Traunreut. Bis auf das Satteldach der Garage, die im Zuge der Baumaßnahme der neuen Buswendeanlage an der Sankt Georgener Grundschule versetzt und durch eine neue ersetzt wurde, sind die Arbeiten soweit abgeschlossen. Wie Bürgermeister Franz Parzinger am Donnerstag bei einer Besichtigung sagte, werden die Dacharbeiten der neuen Fertiggarage, in der die Geräte gelagert werden, vom Bauhof ausgeführt. Die alte Betongarage konnte nicht mehr versetzt werden.

Die Stadt Traunreut hat an der Schule in Sankt Georgen eine neue Buswendeanlage errichten lassen. Nun besichtigten Bürgermeister Franz Parzinger (von links), Ingenieur Udo Albrich von der Stadtverwaltung und Stadtgärtnermeister Robert Kratzer die neue Anlage. (Foto: Rasch)

Verkehrssituation wurde verbessert

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Durch die Baumaßnahme konnte die Verkehrssituation an der Schule verbessert werden. Während der großen Ferien wurde eine Buswendeanlage mit sogenannten Cheops-Pflastersteinen errichtet. Nach Angaben von Ingenieur Udo Albrich von der Stadtverwaltung, der für das Projekt zuständig war, sei dieses Pflastersystem noch ziemlich neu auf dem Markt. Die Steine seien fünffach verzahnt, sodass das Wasser in den Fugen ablaufen und versickern könne. Mit diesem System, das sich vor allem für Flächen eignet, die von schweren Fahrzeugen befahren werden, konnte auf eine Entwässerung verzichtet werden.

Farblich gekennzeichneter Wartebereich

Um den gesamten Bereich aufzulockern und für die rund 320 Grundschüler, die derzeit die Sankt Georgener Schule besuchen, ein sicheres Ein- und Aussteigen in den Schulbus zu gewährleisten, wurden die Buswendeanlage und der angrenzende Wartebereich für die Schüler farblich getrennt. Damit ist klar markiert: Die graue Fläche ist für den Bus reserviert und die dunklere Fläche für die Schüler.

Im Zuge der Baumaßnahme wurden auch 20 zusätzliche Stellflächen geschaffen – sowohl an der Schule als auch auf Höhe des städtischen Kindergartens. Damit konnten für die Schule und den Kindergarten aber auch für die Kirchenbesucher Engpässe aus der Welt geschafft werden, sagte Parzinger. Lobend erwähnte er auch die schnelle Bauausführung. »Ich bin froh, dass alles während der großen Ferien erledigt werden konnte.« Seinen Angaben zufolge habe auch die Schulleitung signalisiert, dass die neue Busspur sehr gut funktioniere.

Baumaßnahme kostete rund 200 000 Euro

In 36 Tagen Bauzeit wurde das Projekt errichtet, das rund 200 000 Euro gekostet hat. In diesen Kosten sind auch die neue Garage und die Grünanlagen enthalten. Es wurden auch einige Bäume gepflanzt, darunter auch eine Silberlinde, die sich durchaus zur Dorflinde entwickeln könnte, wie Stadtgärtnermeister Robert Kratzer feststellte. ga