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Erneut mehrere Drogendelikte bei der Grenzkontrolle festgestellt

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Cannabis-Konsum
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Foto: dpa/Torsten Leukert

Piding/Salzburg - Von Freitag auf Samstagmorgen wurden die Beamten der PI Fahndung Traunstein mehrfach von der Bundespolizei wegen diverser Drogendelikte an den  Autobahnübergang gerufen.


Zunächst wurden ein Italiener und zwei Moldauer im Alter von 22 Jahren auf dem Weg aus Italien in den Urlaub näher überprüft. Beim Fahrer wurden drogentypische Auffälligkeiten festgestellt. Der durchgeführte Schnelltest verlief positiv auf Cannabis. Bei der Durchsuchung wurde bei allen drei Personen Cannabis und Marihuana im Grammbereich aufgefunden. Nach ersten Angaben waren die Drogen zum Eigenkonsum im Urlaub bestimmt.

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Gegen 04.00 Uhr befand sich eine 24jährige Dame aus Österreich mit ihrm Pkw auf der Rückreise von Salzburg nach Tirol. Auch sie und ihr Begleiter wurden aufgrund ihres auffälligen Verhaltens einer eingehenden Kontrolle unterzogen. Im Fahrzeug wurde dann in einem typischen Kleinbehältnis eine Kleinmenge gelblichen Pulvers vorgefunden. Die Dame behauptete zwar zunächst, dass es sich hierbei um ein harmloses Pulver handelt. Der Drogenstofftest bestätigte jedoch den Verdacht der Beamten, dass es sich hierbei um Ampfetamin handelt. Auf Vorhalt wurde der Sachverhalt schließlich von ihr auch zugegeben.

Auch nach  05.00 Uhr früh waren die Beamten noch aufmerksam. Ein slowakischer Pkw, besetzt mit drei jungen Männern und einem Mädchen wurde näher überprüft. Der Fahrer fuhr relativ forsch an der Kontrollstelle vor und zeigte beim Aussteigen leichte Unsicherheiten. Vom Fahrzeuginneren drang den Beamten Marihuanageruch entgegen. Ein freiwilliger Drogentest verlief beim Fahrer positiv. Im Fahrzeug wurde eine sogenannte Konsummenge Marihuana aufgefunden, die zunächst keinem der Insassen gehören wollte.

Auch hier übernahm die PI Fahndung Traunstein die weitere Sachbearbeitung.

Bei den männlichen Fahrzeugführern wurde jeweils einer Blutentnahme angeordnet und im Krankenhaus Bad Reichenhall vorgenommen. Gegen alle Beteiligte wurden Strafverfahren nach dem BtmG, bzw. wegen Fahrens unter Drogeneinfluss eingeleitet.

Während die österreichische Dame keine Anhaltspunkte auf Fahruntüchtigkeit zeigte und die Heimfahrt nach der Anzeigenaufnahme fortsetzen konnte, mussten die jungen Männer zunächst abwarten, bis nach einer sogenannten Karenzzeit die Fahrtüchtigkeit wieder hergestellt war. Da die jungen Männer offensichtlich gemeinsam vor Fahrtantritt einen oder mehrere Joints geraucht hatten, kamen auch die Mitfahrer als Ersatzfahrer nicht in Frage.