Entlassfeier für Absolventen an der Mittelschule Bischofswiesen

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19 Mädchen und Buben haben den Abschluss geschafft. 3. Bürgermeister Wolfgang Fegg (l.), Klassenlehrerin Wilma Eindorfer (2. v.l.) und Schulleiter Hans Metzenleitner (r.) freuten sich mit dem Jahrgang. (Fotos: Lisa Schuhegger)

Bischofswiesen – 19 Absolventen der Mittelschule Bischofswiesen feierten am Freitag in der Aula der Grund- und Mittelschule den bestandenen Abschluss. Eltern und Freunde, Gemeinde und Geistlichkeit und die Schulfamilie – alle feierten die Zeugnisübergabe mit. Mit einem Schnitt von 1,9 hatte Patrick Lenz den besten Abschluss des Jahrgangs geschafft. Marcin Podgórski und Johannes Punz freuten sich über einen Schnitt von 2,1.


Klassenlehrerin Wilma Eindorfer zeigte sich stolz auf »ihren« Jahrgang: »Gut gemacht!«, sagte sie und übergab das Wort an Wolfgang Fegg, der die Absolventen lobte: »Applaus an euch, ihr habt gewiss ein forderndes Jahr hinter euch.« Nach all der Herausforderung aber seien die Abschlussschüler gewappnet für das, was nun auf einer weiterführenden Schule, in der Ausbildung auf sie zukomme. »Leichter wird es nicht«, prophezeite er. Besser werde es schon.

Wolfgang Fegg legte den Fokus der Ansprache auf den künftigen Beruf der Abschlussschüler und den Mehrwert, den sie damit der Gesellschaft bringen.

Das verdeutlichte Wolfgang Fegg an seinem eigenen Werdegang: Er sei einst Absolvent gewesen auf derselben Schule, er habe eine Lehre absolviert, schließlich studiert. »Doch egal in welchem Beruf ihr später arbeitet – ob Maurer, Bürokraft oder Bürgermeister, ob Metzger oder Mediziner –, ihr tragt die Gesellschaft mit«, fügte er hinzu. Ob eine Beschäftigung im Handwerk, ob Kind oder Karriere, ein jeder trägt dazu bei, dass das Zusammenleben funktioniert. Wolfgang Fegg ermutigte die jungen Leute, die eigene Leidenschaft zu entdecken, nie aufzuhören zu lernen und als zufriedene Bürger zum Wohl der Gesellschaft beizutragen.

In dieselbe Kerbe schlug Monika Holm vom Elternbeirat, als sie der Abschlussklasse gratulierte. Sie appellierte, offen zu sein für Lehre und Veränderung, für das Selbst zu sorgen und füreinander da zu sein: »Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst.«

Dass der Abschlussjahrgang schon jetzt ein Fundament für die Gesellschaft sei, verdeutlichte Schulleiter Hans Metzenleitner: In einer Freistunde der damaligen neunten Klasse hatte es an der Bürotüre geklopft. Schülersprecher Patrick Lenz hatte gefragt, ob die Klasse die Freistunde nutzen darf, um die Tische abzuschleifen. »Damit habt ihr gezeigt, dass ihr das Wohl der Gesellschaft im Blick habt«, wandte er sich an die Schüler.

Er lobte die positive Einstellung trotz widriger Umstände im finalen Schuljahr, motivierte die Absolventen, diese beizubehalten. »Damit erreicht ihr Etappe für Etappe das Ziel«, versprach er und mahnte, bei aller Zielstrebigkeit, die Gesellschaft nicht zu vergessen und an der Demokratie festzuhalten.

»Ein Abschluss an der Mittelschule ist ein gutes Sprungbrett in ein selbstbestimmtes, erfüllendes und gutes Leben für das Selbst und die Gesellschaft.« In diesem Sinne überreichten Wilma Eindorfer und Hans Metzenleitner die Zeugnisse.

Zur Feier des Tages tanzten die Erstklässler (1 a) »Samba Rumba«, Buben der 5 a, der 7a und der 8 a plattelten, Matja und Alex von der 6 a und Nico von der 7 a trommelten, Maxi von der 6 a spielte Ziach, Alina von der 5 a sang »Wenn ich ein Vöglein wär« und die Schüler der 4 b ließen die Absolventen hoch leben. Sie performten »Ein Hoch auf ...« von Andreas Bourani.

Die Absolventen:

Den Schulabschluss – teils den Qualifizierten Abschluss – geschafft haben Rinesa Jashari, Vanesa Kostadinova, Christina Lenz, Maria Lenz, Martyna Podgórska, Franca Schott, Paula Strauß, Nicolae-Cristian Bortun, Christoph Eisenbock, Fabian Gleixner, Maximilian Herms, Thomas Irlinger, Patrick Lenz, Marcin Podgórski, Victor Prediger, Johannes Punz, Tobis Schröder, Levente Szöke und Sebastian Wegscheider.

Lisa Schuhegger