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Ende der Hängepartie: MSV Duisburg spielt 3. Liga

Stuttgart (dpa) - Der MSV Duisburg fällt nicht in die totale Fußball-Bedeutungslosigkeit und wird in der nächsten Saison in der 3. Liga spielen.

MSV Duisburg
Der MSV Duisburg konnte die wirtschaftlichen Kriterien für die 3. Liga erfüllen. Foto: Kevin Kurek Foto: dpa

Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitteilte, erfüllt der Zweitliga-Zwangsabsteiger die wirtschaftlichen Kriterien für die kommende Saison. Zu diesem Ergebnis kam der Zulassungsbeschwerdeausschuss des DFB nach intensiver Prüfung der eingereichten Unterlagen bei seiner Sitzung in Stuttgart.

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Die endgültige Zulassung zur 3. Liga durch den DFB-Spielausschuss ist nur noch Formsache. «Wir sind mit allen, denen unsere Zebras am Herzen liegen, überglücklich», sagte der MSV-Vorstandschef Udo Kirmse.

Nur wenige Stunden nach der DFB-Entscheidung machte der MSV Duisburg schon Nägel mit Köpfen und präsentierte in Karsten Baumann den neuen Cheftrainer. Der ehemalige Profi vom 1. FC Köln und Borussia Dortmund trainierte bisher Rot-Weiß Erfurt, den VfL Osnabrück und Erzgebirge Aue und tritt nun die Nachfolge von Kosta Runjaic an.

Außerdem verlängerte der MSV den Vertrag mit Sportdirektor Ivica Grlic bis 2016. Grlic absolvierte als Spieler insgesamt 300 Ligaspiele für die Duisburger und ist seit 2011 Sportchef an der Wedau. Viel Zeit bleibt dem deutschen Vizemeister von 1964 nicht, nun auch neue Spieler zu verpflichten. Ohne geklärte Liga-Zugehörigkeit konnten bisher keine Verträge unterschrieben werden. Bereits am 20. Juli bestreiten die Duisburger die erste Drittliga-Partie gegen den 1. FC Heidenheim.

«Die intensive Prüfung der eingereichten Unterlagen hat ergeben, dass alle Bedingungen zur Sicherung der Liquidität für die Saison 2013/14 fristgerecht erfüllt wurden», erklärte Rainer Koch, Vorsitzender des Zulassungsbeschwerdeausschusses. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die 3. Liga seien damit zum Fristablauf am 5. Juli nachgewiesen. Koch mahnte aber: «Entscheidend wird künftig sein, dass der Verein die vorgegebenen Ausgabenbeschränkungen konsequent umsetzt und strikt einhält.»