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Elf Abiturienten erreichten die Traumnote 1,0

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Landrat Siegfried Walch mit neun der elf 1,0-Absolventen. Vorne von links: Siegfried Walch, Marie Aicher (Teisendorf), Lea Zucker (Traunstein), Johanna Mayer (Traunstein) und Lea Kovatsch (Bergen); hinten, von links: Felix Thiele (Traunstein), Noah Dormann (Nußdorf), Friedrich Hörmann (Traunreut/Stein), Thomas Schuster (Traunwalchen) und Felix Richter (Traunstein). Verhindert waren Amelie Leonhardt (Grabenstätt) und Katja Michlbauer (Kirchweidach). (Foto: Buthke)

Traunstein – Bei einer Feierstunde im Landratsamt Traunstein zeichnete Landrat Siegfried Walch 74 Abiturienten aus, die ihre Reifeprüfung mit einem Notendurchschnitt von 1,5 oder besser bestanden hatten. Er überreichte Urkunden und Geldgeschenke.


Elf von ihnen erreichten gar einen Notendurchschnitt von 1,0: Marie Aicher, Johanna Mayer, Felix Thiele und Lea Zucker von Annette-Kolb-Gymnasium Traunstein, Noah Dormann, Lea Kovatsch und Felix Richter von Chiemgau-Gymnasium Traunstein, Katja Michlbauer von Hertzheimer-Gymnasium Trostberg, Thomas Schuster von Johannes-Heidenhain-Gymnasium Traunreut, Friedrich Hörmann von der Schule Schloss Stein und Amelie Leonhardt vom Staatlichen Landschulheim Marquartstein.

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Walch freute sich, dass bei den 1,0-Abiturienten das Geschlechterverhältnis (sechs Damen und fünf Herren) heuer fast ausgeglichen ist, nachdem im vergangenen Jahr nur junge Damen dieses Ergebnis erzielt hatten.

In den Genuss der Auszeichnung des Landrats kamen nicht nur Abiturienten, die ein Gymnasium im Landkreis besucht haben, sondern auch Schüler aus dem Landkreis, die ihr Abitur in einem Gymnasium eines Nachbarlandkreises gemacht haben. Mit dem Abitur hätten sie einen wichtigen Meilenstein in ihrem Leben erreicht, betonte der Landrat, der viel Arbeit, Fleiß, Disziplin und Zusammenhalt in der Familie erfordert habe. Es sei aber auch ein Erfolg ihrer Lehrer.

Die guten Noten seien der Beweis für die Leistungskraft jedes einzelnen. Für sie alle sei die diesjährige Mathematikprüfung anscheinend nicht zu schwer gewesen. »Die Deutschen sind eben immer Jammerer«, meinte Walch. Jedoch überwiege das positive Gefühl. Nun hätten sie die besten Möglichkeiten, denn sie hätten nicht irgendein Abitur, sondern das bayerische Abitur.

»Vor Euch liegt ein spannender Lebensweg, denn mit diesem Notendurchschnitt stehen Euch alle Wege offen«, betonte Walch. Egal, wo sie ihr Weg auch hinführe, auch der Landkreis Traunstein biete ihnen viele Perspektiven. Er sei eine der stärksten Wirtschaftsregionen in Europa mit Unternehmen, die ihre Produkte weltweit absetzen. Aber es gehe nicht nur um wirtschaftliche Aspekte, denn es brauche ebenso Menschen, die sich in der Gesellschaft, sei es in der Politik oder im Sozialwesen, engagierten. »Wer stark ist, der soll auch an andere denken, die nicht so stark sind«, erklärte der Landrat. Bjr

 

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