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Einschleusen zweier kurdischstämmiger Türken scheitert

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Ein "Polizei"-Schild
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Ein Schild mit der Aufschrift «Polizei» ist zu sehen. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv Foto: dpa

Vor der Haustüre der PI Fahndung Traunstein in Piding / Urwies auf der Staatsstraße 2103 versuchten zwei in Frankreich lebende türkische Staatsangehörige, am Gründonnerstag gegen 16 Uhr, ihre beiden Brüder ohne die erforderlichen Einreisepapiere an den Schleierfahndern vorbei ins Bundesgebiet einzuschleusen.

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Pech für die Insassen in einem mit französischen Kennzeichen ausgestatteten Mercedes Pkw war nur, daß just in dem Moment als sie am Dienstgebäude vorbeifuhren, eine Zivilstreife der Fahnder das Polizeigelände in Piding / Urwies verließ. Den erfahrenen Beamte fiel das Fahrzeug mit den vier Insassen sofort auf, sodaß sie die Verfolgung des Pkw aufnahmen und in der Ortsmitte von Aufham einer Kontrolle unterzogen.

Ihr Gefühl hatte die Beamten nicht getäuscht; während sich die beiden 24 und 25-jährigen Männer auf den Vordersitzen ordnungsgemäß ausweisen konnten, hatten die beiden 19 und 21 Jahre alten Männer auf der Rücksitzbank nach eigenem bekunden keine Ausweisdokumente dabei. Erst eine Durchsuchung auf der Dienststelle brachte jeweils eine türkische Identitätskarte zum Vorschein, die jedoch zum legalen Grenzübertritt nicht ausreicht.

Weitere Ermittlungen und Vernehmungen durch die Ermittlungsgruppe der PI Fahndung ,sowie des Kriminaldauerdienstes Traunstein ergaben, daß es sich bei den beiden Geschleusten, um die jeweils jüngeren Brüder der in Frankreich lebenden Türken mit kurdischer Abstammung handelt.

Während die beiden unerlaubt eingereisten Brüder in die Erstaufnahmeeinrichtung in München weitergeleitet wurden, konnten die beiden Schleuser nach der polizeilichen Behandlung und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft aus dem Polizeigewahrsam entlassen werden. Eine nicht unerhebliche Geldstrafe wird den Beiden dennoch nicht erspart bleiben.

Polizeiinspektion Fahndung Traunstein