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Einheimische (19) stürzt am Kleinen Watzmann metertief in Felskluft

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Blick auf den Kleinen Watzmann. Foto: Symbolbild (pixabay)

Ramsau – Rund vier Meter tief stürzte am Samstagvormittag eine 19-jährige Einheimische beim Abstieg vom Kleinen Watzmann noch oberhalb des Gendarms in eine Felskluft und zog sich dabei schwerere Verletzungen zu. Sie wurde von der Ramsauer Bergwacht mittels Tau und Helikopter gerettet.

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Die Begleiterin der jungen Wanderin und ein weiterer Bergsteiger leisteten Erste Hilfe und setzten gegen 10.40 Uhr einen Notruf ab. Die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ brachte von Kühroint aus einen Ramsauer Bergwachtmann zur Unfallstelle, der die junge Marktschellenbergerin versorgte und im Rettungssitz sicherte.

Die junge Frau hatte sich mittelschwere Verletzungen an beiden Unterschenkeln und Sprunggelenken zugezogen. Retter und Patientin wurden dann am 25-Meter-Tau ausgeflogen. Eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes brachte die 19-Jährige dann zur Kreisklinik Bad Reichenhall.

Am Samstag ging außerdem ein Notruf wegen vermeintlicher Lichtzeichen vom Eisberg auf der Reiter Alpe ein, wobei sich rasch herausstellte, dass lediglich das Metallkästchen des Wandbuchs das Sonnenlicht reflektiert hatte.

Aufgrund des anhaltend schönen Wetters musste die Bergwacht Ramsau heuer schon über 80 Einsätze bearbeiten und steuert auf einen neuen Rekord zu. red/BRK BGL