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Eine typische Nullnummer

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Toni Hölzl von der SG Schönau scheitert knapp am Reichenhaller Gegner. (Foto: Waßmuth)

Bei der Begegnung zwischen dem TSV Bad Reichenhall und der SG Schönau gab es am Osterwochenende keinen Sieger. Beide Teams hatten zwar ein halbes Dutzend Chancen, bekamen den Ball jedoch nicht ins Tor. In der Nonner Au blieben bis auf Daniel Widl auch die Leistungsträger viel schuldig. Spieler wie Roy Nitsche, Korbinian Burger, Sebastian Wessels, Jörn Herdecke und Bastian Zange können nicht gleichwertig ersetzt werden. Zudem fiel der starke Abwehrspieler Lukas Klaus wegen einer Verletzung schon nach 40 Minuten aus.


Die Platzherren ergriffen im Spiel schnell die Initiative. Sie starteten einen ersten gefährlichen Angriff über die linke Seite, auf der die Schönauer Abwehr nicht nur in dieser Situation anfällig wirkte. Doch SG-Goalie Christian Thurner bewahrte seine Elf vor einem frühen Rückstand. Nur gut, dass mit Lukas Klaus und Daniel Widl zwei Innenverteidiger die Fehler ihrer Nebenleute ausbügelten. Nach zehn Minuten prüfte Toni Hölzl erstmals den Reichenhaller Torhüter Robert Töpel. In der Folge verliefen die Aktionen ohne besondere Torgefahr ausgeglichen. Erst in der 27. Minute kam Daniel Maier zu einer weiteren SG-Chance, verzog den Schuss aber knapp. Reichenhalls Mittelstürmer Eschrich wollte nach einer halben Stunde einen Elfmeter schinden, worauf jedoch der souveräne Schiedsrichter Tobias Spindler vom SV Ostermünchen nicht hereingefallen ist. Im Gegenzug hatte der Schönauer Mittelstürmer Luggi Moz eine große Chance, vergab diese jedoch. Wenig später setzte sich Moz über die rechte Flügelseite durch, doch ein Reichenhaller Spieler klärte zur Ecke.

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Gefährlich wurde es für die Schönauer immer, wenn der Ungar Viktor Vasas am Ball war. Der Stürmer brachte die Schönauer Abwehr aber immer wieder in die Bredouille. Auch Hocheder versetzte die Schönauer Abwehr öfter in Verlegenheit. So in der 36. Minute, als er Thurner zu einer zweiten Glanztat zwang. Die Reichenhaller konnten sich immer wieder über die Außenbahnen durchsetzen und haben dabei die Schönauer Verteidiger einfach überlaufen.

War das Spiel schon in Halbzeit eins mäßig, so verlor die Begegnung in der zweiten Spielhälfte nochmals an Qualität. Die Aktionen schienen auf beiden Seiten von taktischen Vorgaben geprägt. Doch einige Male wurde es dann doch interessant. So in der 60. Minute, als Widl eine Aktion von Hocheder gerade noch zur Ecke klären konnte. Reichenhall wurde im zweiten Abschnitt stärker und suchte die Entscheidung, nachdem sich bei einigen Schönauern konditionelle Defizite bemerkbar machten. So musste Thurner in der 70. Minute binnen weniger Momente zweimal sein ganzes Können gegen Hocheder aufbieten, um sein Team im Spiel zu halten. Die Gasteber dominierten nun die Begegnung. Nach einem unnötigen Foulspiel des eingewechselten Abwehrspielers Sebastian Rabenbauer verzog Hocheder den Freistoß aus 20 Metern knapp. Nach weiteren Möglichkeiten der Reichenhaller folgte ein letzter Vorstoß der Schönauer über die rechte Seite. Doch Hölzls Aktion war genau so ergebnislos wie das gesamte Spiel.

Die SG Schönau trennen mit diesem Unentschieden nur noch vier Punkte vom Relegationsplatz.

SG Schönau: Thurner; Lochner, Angerer, Klaus, Widl, Stäblein, Hölzl, D. Maier, Moz, Weinbuch, Galler, Rabenbauer, Meyer. Christian Wechslinger