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Eine Medaille in München

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Neben den Betreuern Hans Kortenacker und Bernd Bauhofer steht die neue Bowlingjugend (v.l.): Andi Hölzl (Jgd. A), Fabian Riefer, Julian Schröter mit Silbermedaille, Philipp Kortenacker und Andi Fendt. (Foto: privat)

Hinter der neuen Bowling Jugend des Bowling Vereins Berchtesgaden liegt ein ereignisreicher Samstag. Pünktlich zum Jubiläumsjahr des 1967 gegründeten Traditionsvereins konnten die Betreuer Hans Kortenacker und Bernd Bauhofer nach vielen Jahren der Abstinenz wieder ein Team in der Klasse Jugend »B« (bis 14 Jahre) melden. Erst seit einigen Monaten regelmäßig im Training, zeigten die jungen Bowler eine tolle Leistung. Zum ersten Mal konnten sie an einem offiziellen Wettbewerb teilnehmen, der – hervorragend organisiert von den Verantwortlichen des BSKV – auf Europas größter Bowling Anlage in München Unterföhring stattfand.


Die Jungs starteten ordentlich nervös, aber Philipp Kortenacker konnte gleich 157 Pins erzielen. Auch Fabian Riefer und Andi Fendt, der leicht gehandicapt an den Start ging, konnten anfangs gut mithalten. Dann kam ein erwarteter Einbruch, aber zum Schluss zeigten alle wieder gute Leistungen. Die Konkurrenz war natürlich nicht nur erfahrener, sondern auch technisch ausgebildeter. Trotzdem waren alle mit dem 5. Gesamtplatz zufrieden.

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Durch einen krankheitsbedingten Ausfall eines Regensburger Spielers fehlte im Favoriten Team ein Spieler. Da half Berchtesgadens Julian Schröter aus. Er kämpfte sich wacker durch und konnte einmal sogar mitentscheidend im Finale helfen. Seine Mitspieler Moritz Wiemken und Alexander Wiedemann hatten Julian, der bis kurz zuvor noch gar nicht wusste, dass er spielen sollte, sehr gut im Team aufgenommen und sich gegenseitig damit sogar zur Silbermedaille gepusht.

Zu wenig Spieler hat der BSV Berchtesgaden derzeit noch, damit auch ein eigenes Team in der Jugend A (ab 14 Jahre) gestellt werden kann. Umso besser, dass Andi Hölzl, der kürzlich bereits Einzel und Doppel gespielt hatte, auch im Team mit zwei Kameraden von anderen Vereinen zum Einsatz kam. Andi war anfänglich nicht ganz zufrieden mit seinem Spiel, konnte aber dann doch noch einen knapp 150er Schnitt retten. So waren alle stolz auf seine tollen Fortschritte während der gesamten Saison. fb