Eine Baustelle weniger auf der B21

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Seit Fertigstellung der Abbiegespur in Unterjettenberg rollt der Verkehr wieder ungehindert in beide Richtungen. (Foto: Werner Bauregger)

Schneizlreuth – Bereits im letzten Jahr war geplant, für die Zufahrt von der B 21 zum Ortsteil Unterjettenberg in der Gemeinde Schneizlreuth eine Abbiegespur mit Querungshilfe und Verlegung der Bushaltestelle zu realisieren.


Tatsächlich umgesetzt werden konnte diese Baumaßnahme aber erst ab Sommer dieses Jahres. Vor Kurzem konnte nun die Baustelle in Unterjettenberg fertiggestellt und die Teilstrecke wieder auf beiden Spuren freigegeben werden.

Wie Martin Bambach vom Staatlichen Bauamt Traunstein erläuterte, wurde die Linksabbiegespur in Unterjettenberg zur Verbesserung der Verkehrssicherheit errichtet. In diesem Bereich konnte zudem eine Querungshilfe eingebaut werden, die den Fußgänger nun, neben der bereits vorhandenen Unterquerungsmöglichkeit bei der Schwarzbachbrücke, eine verkehrssichere Überschreitung der Bundesstraße ermöglicht. Auch der Anschluss an den Fußweg zum Ortsteil Fronau wurde wieder hergestellt.

Um die Verkehrseinschränkungen zweier unmittelbar benachbarter Baumaßnahmen zu verringern, seien die Bauarbeiten zur Sanierung der Schwarzbachbrücke mit der Linksabbiegespur gleichzeitig ausgeschrieben und durchgeführt worden. Im Zuge dieser Sanierung seien auch Vorbereitungen getroffen worden, die den Aufbau einer zusätzlichen Lärmschutzanlage auf der Brückenkappe ermöglichen.

Auf Wunsch der Gemeinde Schneizlreuth sei die dafür notwendige Verankerung eingebaut worden. Bambach betonte allerdings, dass es für die Errichtung der gewünschten Lärmschutzwand durch die Bundesrepublik Deutschland keine Grundlage und Veranlassung gebe. Der Gemeinderat hatte aber bereits 2019 beschlossen, diese Kosten zu übernehmen.

Der bereits vorher vorhandenen Lärmschutzwall von Einmündung nach Unterjettenberg bis zur Schwarzbachbrücke wurde hingegen vom Straßenbauamt neu aufgesetzt und deutlich erhöht. Die Baukosten für die nun abgeschlossene Baumaßnahme belaufen sich laut Bambach auf circa 1,1 Millionen Euro. Dazu kämen noch etwa 50 000 Euro an Ausstattungskosten. Werner Bauregger