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Ein Fisch riecht wie ein Gemüse

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Stintfischer an der Elbe
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Stinte sind leicht zu erschnüffeln: Sie riechen nach frischer Gurke. Foto: Philipp Schulze/dpa Foto: dpa

Stell dir vor, du gehst mit geschlossenen Augen über einen Markt. Einen Stand würdest du wohl mit der Nase erkennen: den Fischstand. Die Tiere riechen nämlich oft modrig oder salzig.


Es gibt allerdings einen Fisch, der einen besonderen Duft ausströmt. Die Rede ist vom Stint. Er riecht nach frischer Gurke! Deshalb werden Stinte in Norddeutschland auch Gurkenfische genannt. Sie sind mit 15 bis 20 Zentimetern aber nur etwa halb so groß wie Salatgurken. Und sie sind nicht grün, sondern silbergrau.

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Stinte können sie im Süßwasser und im Salzwasser leben. Wenn sie Eier legen wollen, wandern sie in großen Gruppen aus dem Meer in Flüsse hinein.

Früher gab es in Norddeutschland sehr viele Stinte. Weil die Fischer die Netzen voll von ihnen hatten, waren sie billig. Heute leben nur sehr wenige Stinte in den Flüssen. Deshalb kann man Stinte nur noch selten auf Märkten oder in Restaurants kaufen.