Ein bisschen weniger Schulstoff

Stundenplan
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Welche Themen kommen in den Fächern wann dran? Das bestimmt ein Lehrplan. Foto: Julian Stratenschulte/dpa Foto: dpa

Was in der Schule unterrichtet wird, bestimmen nicht nur die Lehrer und Lehrerinnen. Dafür gibt es Lehrpläne in den Bundesländern. Darin steht, welche Dinge zu welchem Zeitpunkt gemacht werden. Der Plan soll helfen, dass Kinder im gleichen Alter auch ungefähr das gleiche Wissen haben. Dabei soll es egal sein, ob sie in der einen Stadt zur Schule gehen oder in einer anderen.


Durch Corona ist es aber gerade schwer, den Plan zu erfüllen. Die Schulschließungen haben zum Beispiel dazu geführt, dass nicht alle Themen gemacht werden konnten. Es gibt also etwas nachzuholen. Manche Bundesländer hatten deshalb beschlossen: Wir ändern den Lehrplan. So war es etwa in Bayern und Niedersachsen. Die Schülerinnen und Schüler haben so weniger Schulstoff und teils auch weniger Klassenarbeiten.

Vor den Herbstferien in Niedersachsen sprachen jetzt Eltern mit dem Minister des Bundeslandes, der für Bildung zuständig ist. Sie sind sich einig: Es sollte nicht darum gehen, Schülerinnen und Schülern den verpassten Stoff einzutrichtern. Stattdessen soll der wirklich wichtige Schulstoff im Mittelpunkt stehen.