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Eichin: Trainersuche »mit nötiger Seriosität und Ruhe«

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Bremen (dpa) - Werder-Manager Thomas Eichin will die Trainersuche in Bremen »mit der nötigen Seriosität und Ruhe« angehen und hat nach der überraschenden Trennung von Chefcoach Thomas Schaaf dessen »grandiose Arbeit« gewürdigt.


»Natürlich habe ich einige Gedankenspiele, aber die werde ich hier und heute nicht mitteilen«, sagte Eichin am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Bremen. Es werde allerdings definitiv ein Trainer von außen kommen.

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Auf die Frage nach kolportierten Namen wie Mehmet Scholl oder Holger Stanislawski antwortete er: »Ich mache nicht den Fehler und kommentiere oder dementiere irgendwelche Trainernamen.« Beide hatten zuvor bei »sport1.de« jedoch bekundet, keine Ambitionen auf den Werder-Trainerposten zu haben.

Der Fußball-Bundesligist hatte am Mittwochvormittag die Trennung von Schaaf bekanntgegeben. Dass Schaaf beim letzten Saisonspiel an diesem Samstag beim 1. FC Nürnberg nicht mehr auf der Bank sitzt, sei dessen Wunsch gewesen, sagte Eichin.

Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) bedauerte den Schritt. »Er hat Großes für den Verein geleistet, mit dem er immer verbunden bleiben wird«, teilte der Regierungschef mit. »Er hat uns attraktiven Fußball in Bremen geboten, für unvergessliche emotionale Momente im Weserstadion gesorgt.«