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Edathy: NSU-Prozess nicht mit Erwartungen überfrachten

    Berlin (dpa) - Der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses im Bundestag, Sebastian Edathy, warnt vor zu großen Erwartungen an den Prozess gegen Beate Zschäpe und die vier Mitangeklagten. Es wäre falsch, von dem Verfahren eine Art von Katharsis zu erhoffen, sagte er der dpa. «Man sollte die Erwartungen an den Prozess nicht überfrachten.» Die Richter hätten die Aufgabe, zu prüfen, ob die Schuld der Angeklagten zu belegen sei. Nach langem Streit über die Beteiligung von Medien und Öffentlichkeit hat das Oberlandesgericht München den Prozessbeginn auf den 6. Mai verschoben.

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