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Ecclestone kontert im Zoff mit Ferrari-Chef

Rom (dpa) - Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat im Zoff mit Ferrari-Chef Luca di Montezemolo gekontert. Der Brite wies die Zweifel an seiner Befähigung für den Posten des Chefvermarkters entschieden zurück.

F1-Boss
Bernie Ecclestone fühlt sich nicht zu alt für seinen Job. Foto: David Ebener Foto: dpa

«Ich spüre meine 82 Jahre nicht. Ich höre nicht auf, ich habe tausend weitere Ideen», sagte Ecclestone der «Gazzetta dello Sport». Zuvor hatte Montezemolo unter Bezug auf Ecclestone gesagt, «ein gewisses Alter ist inkompatibel mit der Übernahme von gewissen Aufgaben und Verantwortlichkeiten».

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«Vielleicht war Montezemolo von anderen Problemen verwirrt, vielleicht von der Politik», meinte Ecclestone. Sein Ärger über die Ferrari-Beschwerde beim Weltverband wegen eines Überholmanövers von Weltmeister Sebastian Vettel im Saisonfinale hatte den Streit ausgelöst. Ecclestone hatte das Vorgehen der Scuderia als «Witz» bezeichnet und damit Montezemolo gegen sich aufgebracht.

«Niemand außer Luca konnte glauben, dass die WM infrage gestellt werden würde, wo die Angelegenheit doch so eindeutig war», betonte Ecclestone nun. Allerdings schlug er auch versöhnliche Töne an. «Es gibt keinen Grund zu dramatisieren. Er hat mich immer wieder mal attackiert. Aber am Ende verstehen wird uns», sagte er.