DWD warnt vor weiteren Unwettern – Größere Schäden bleiben zunächst aus

Starkregen in Rheinland-Pfalz
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Foto: Harald Tittel/dpa

Rosenheim/München (dpa/lby) - Im Zuge einer Unwetterfront sind am Samstag in einigen Teilen Bayerns Gewitter aufgetreten und örtlich ergiebige Regen- und Hagelschauer niedergegangen. Die Polizei in Oberbayern berichtete am späten Abend von rund 70 Einsätzen wegen umgestürzter Bäume und voll gelaufener Keller im südlichen Teil. Größere Schäden habe es jedoch bislang nicht gegeben, sagte ein Sprecher in Rosenheim. Ähnlich sah es zu diesem Zeitpunkt im Allgäu aus, wo die Polizei in Füssen unter anderem von etlichen abgebrochenen Ästen in ihrem Bereich sprach.


Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte zuvor vor weiteren unwetterartigen Gewittern mit Starkregen gewarnt - insbesondere in der Nacht zu Sonntag. Der Schwerpunkt sollte demnach an den Alpen und dem südlichen Alpenvorland liegen. Aufgrund starker Regenfälle könne es örtlich zu Überschwemmungen kommen, hieß es. An einigen Flüssen sei ein Erreichen der Meldestufen nicht auszuschließen, teilte der Hochwassernachrichtendienst Bayern am Samstag mit. Dort seien auch extreme Sturzfluten möglich.

Laut DWD sollen sich dann am Sonntag Wolken und kurze sonnige Abschnitte abwechseln. Im Tagesverlauf seien vermehrt Schauer und Gewitter zu erwarten. In Alpennähe drohten neuerliche örtliche Unwetter. In der Nacht zum Montag sollen die Unwetter dann aber erst einmal nachlassen.