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DTM-Auftakt: Audi-Pilot Scheider auf Startplatz eins

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Auftakt-Pole
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Timo Scheider startet beim ersten Saisonlauf der DTM von der Pole. Foto: DTM/ITR/Juergen Tap Foto: dpa
Schnellster
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Timo Scheider trotzte mit seinem Audi dem Wetter und holte sich die Pole Position. Foto: DTM/ITR/Juergen Tap Foto: dpa
Dritter
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Christian Vietoris geht mit seinem Mercedes von Rang drei ins Rennen. Foto: DTM/ITR/Juergen Tap Foto: dpa
Achtungserfolg
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Als jüngster Rookie im Feld startet Pascal Wehrlein von Rang acht. Foto: DTM/ITR/Juergen Tap Foto: dpa
Neuling
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Timo Glock kam im Qualifying mit seinem BMW nur auf Rang 15. Foto: DTM/ITR/Juergen Tap Foto: dpa

Hockenheim (dpa) - Im Qualifikations-Glücksspiel am Hockenheimring hat sich der zweifache Champion Timo Scheider die erste Pole Position der DTM-Saison gesichert.


Der Audi-Pilot brauchte am Samstag für die 4,574 Kilometer bei schwierigen Bedingungen 1:35,918 Minuten und verwies Augusto Farfus im BMW um 0,116 Sekunden auf Rang zwei. »Heute zur richtigen Zeit draußen zu sein, das war das Geheimnis heute«, sagte Scheider. »Bei den Bedingungen heute war das Risiko groß, etwas falsch zu machen.« Dritter wurde Mercedes-Fahrer Christian Vietoris vor seinem Teamkollegen Robert Wickens.

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Zu Beginn der Qualifikation hatte es noch geregnet. Als es aufgehört hatte, wurde die Strecke immer trockener. Titelverteidiger Bruno Spengler (BMW) und der Vorjahreszweite Gary Paffett (Mercedes) fanden im dritten Abschnitt nicht den richtigen Zeitpunkt und wurden durchgereicht. Paffett wurde Sechster, Spengler startet einen Platz dahinter. »Die anderen hatten das bessere Timing, das ist ein bisschen frustrierend«, meinte Paffett in der ARD. Spengler blieb optimistisch: »Von P7 mit dem neuen Format, da kann man schon ein bisschen Hoffnungen haben.«

Spengler spielte damit auf die zweite Reifenmischung und den aus der Formel 1 bekannten Klappflügel an, die in der Qualifikation nicht eingesetzt werden dürfen, im Rennen aber Überholmanöver erleichtern sollen. Auch das Setup der Fahrzeuge dürfte dann eine wichtige Rolle spielen, da nach der Startplatzvergabe nichts mehr verändert werden darf. Die Ingenieure mussten vor dem Qualifying also bereits die wohl trockenen Witterungsbedingungen am Sonntag (13.30 Uhr/ARD) berücksichtigen.

Als bester Rookie darf der mit 18 Jahren jüngste Fahrer im Feld, Pascal Wehrlein, dann von Position acht starten. Mit Bestzeit in Abschnitt zwei deutete er sein großes Potenzial an. »Es wäre mehr drin gewesen«, sagte der Mercedes-Fahrer. Ein anderer Neuling im Deutschen Tourenwagen Masters, Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock, war mit seinem Resultat ebenso nicht ganz zufrieden. »Schade, wir hatten irgendwo kleine Fehler drin, die wir jetzt verstehen müssen«, sagte der BMW-Neuzugang nach Platz 15.

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