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Dritter Kandidat Johnson: «Spielverderber» für Romney?

Wahl in Florida
Wahllokal in Miami: Die libertäre Partei hat den Republikanern in Florida tausende Stimmen abgenommen. Foto: Robert Sullivan Foto: dpa

New York (dpa) - Gary E. Johnson, kaum beachteter dritter Kandidat bei der US-Präsidentschaftswahl, könnte zum Stolperstein für den Republikaner Mitt Romney werden. Der Konservative hat in Florida mehrere Zehntausend Stimmen gewonnen.


Das ist bei mehr als 19 Millionen Einwohnern zwar nur eine Marginalie - aber genau diese Stimmen könnten Romney am Ende für einen Sieg in dem wichtigen Swing State fehlen.

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Johnson ist Kandidat der libertären Partei, die den Republikanern nahesteht. Analysten gehen davon aus, dass die Wähler dieser radikal auf freie Marktwirtschaft setzenden Partei ohne eigenen Kandidaten den der Republikaner wählen würden.

Wie im Jahr 2000, als nur etwas mehr als 500 Stimmen den Sieg von George W. Bush über Al Gore ausmachten, ist das Rennen auch diesmal wieder extrem knapp in Florida. Zeitweise lag Romney nur 600 Stimmen vor Amtsinhaber Barack Obama. Das Wahlergebnis wurde für beide mit 49,6 Prozent angegeben - Johnson kam gerade auf 0,5 Prozent.

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