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Dreier-Gespräch Merkel-Putin-Juncker über Ukraine-Krise beendet   

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Wladimir Putin
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Ein neuer Anlauf im Ukraine-Konflikt: Kanzlerin Merkel trifft Putin wieder, den Obama als «Aggressor» brandmarkt. Foto: Alain Jocard Foto: dpa

Brisbane (dpa) - Das am Rande des G20-Gipfels überraschend angesetzte Krisen-Gespräch zum Ukraine-Konflikt von Kanzlerin Angela Merkel, Russlands Präsident Wladimir Putin und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ist zu Ende.


Merkel verließ nach insgesamt fast vier Stunden Putins Hotel, wo das Gespräch stattfand, teilte ein deutscher Regierungssprecher am Samstag in Brisbane mit.

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Zuvor hatte Merkel rund zwei Stunden ein Vieraugengespräch mit Putin geführt. Danach kam Juncker dazu. Putin und Juncker führten wiederum nach Merkels Abfahrt in der Nacht zum Sonntag ihr Gespräch fort, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Diplomatenkreisen.

Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte russischen Agenturen zufolge, dass Putin der Kanzlerin noch einmal eingehend die Nuancen des russischen und europäischen Zugangs zum Ukraine-Konflikt erklärt habe. Die Krise überschattet den G20-Gipfel in der australischen Küstenstadt.

Bei den Treffen sei es auch um die Beziehungen zu Deutschland und zur Europäischen Union gegangen, sagte Peskow. Es habe sich um sehr lange Gespräche mit den beiden Politikern gehandelt. Inhalte wurden zunächst nicht bekannt.

Offizielle Seite der G20-Präsidentschaft