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Drei Tote bei Unfällen auf Autobahnen

Auffahrunfälle in Bayern haben mindestens drei Todesopfer gefordert. In einem Fall ist die Identität zweier Toter noch unklar. Ein DNA-Abgleich soll nun Gewissheit bringen.

Ausgebrannter Kleinlaster an Unfallstelle
Ausgebrannter Kleinlaster an einer Unfallstelle auf der Autobahn 6. Foto: Pieknik/NEWS5 Foto: dpanitf3

Nabburg (dpa/lby) - Mit einem DNA-Abgleich soll die Identität von zwei Toten nach einem Auffahrunfall auf der Autobahn 6 in der Oberpfalz zweifelsfrei geklärt werden. Die Polizei geht davon aus, dass die Ergebnisse des Tests Anfang kommender Woche vorliegen werden. Die Körper waren bei dem Unfall so stark verbrannt, dass eine Identifizierung anhand von Ringen oder Ausweisen nicht möglich war, wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte. Eine Halterabfrage für das Unfallauto ergab, dass es sich dabei um den Dienstwagen einer Firma aus Mittelfranken handelte.

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Der Kleinlaster war am Donnerstagabend bei Nabburg (Landkreis Schwandorf) auf einen Sattelzug aufgefahren und fing Feuer. Die Rettungskräfte konnten beide Menschen darin nur noch tot bergen. Die genaue Unfallursache war zunächst unklar.

Die Polizei sperrte die A6 in Fahrtrichtung Tschechien bis zum frühen Morgen. Unter anderem behinderte auf der Fahrbahn gefrierendes Löschwasser die Bergungsarbeiten. Abschleppwagen kamen schwerer voran.

Am Donnerstagabend war bei einem anderen Auffahrunfall auf der A8 in Schwaben ein 25 Jahre alter Beifahrer ums Leben gekommen. Der 57 Jahre alter Fahrer des Wagens war in der Nähe von Burgau (Landkreis Günzburg) aus noch ungeklärter Ursache bei einem Spurwechsel auf einen Lkw aufgefahren. Er selbst wurde lebensgefährlich verletzt.

Meldung zum Unfall auf der A8

Meldung zum Unfall auf der A6