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Slomka: «Gab nie einen Machtkampf mit Schmadtke»


Hannover (dpa) - Trainer Mirko Slomka hat jegliche Schuld für das Ende der Amtszeit von Sportdirektor Jörg Schmadtke beim Fußball-Bundesligisten Hannover 96 zurückgewiesen. «Fakt ist: Es gab nie einen Machtkampf mit Jörg Schmadtke. Wir haben in der Sache sicherlich auch mal kontrovers diskutiert. Das hat aber vielleicht auch zu unserem Erfolg beigetragen», sagte Slomka am Donnerstag. Das Verhältnis zwischen dem Trainer und Geschäftsführer Schmadtke, dessen Freistellung auf eigenen Wunsch am Mittwoch bekanntgegeben worden war, galt als zerrüttet. «Ich möchte ausdrücklich betonen, dass Jörg Schmadtke maßgeblichen Anteil daran hatte, dass wir so erfolgreich arbeiten konnten», meinte Slomka weiter.

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Dallas beendet NBA-Saison mit Heimsieg - Lakers letztes Playoff-Team

Dallas (dpa) – Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks haben ihre Saison in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA mit einem Heimsieg beendet. Am Mittwoch (Ortszeit) gewannen die Texaner unter anderem durch 16 Punkte ihres Würzburger Superstars gegen die New Orleans Hornets 99:87. Die K.o.-Phase hatte der Meister von 2011 aber bereits in der Vorwoche verpasst. Das 16. und letzte Playoff-Ticket sicherten sich die Los Angeles Lakers, weil der direkte Konkurrent Utah Jazz bei den Memphis Grizzlies 80:86 unterlag. Kurz darauf feierten die Lakers ein 99:95 gegen die Houston Rockets und schoben sich in der Western Conference auf Platz sieben vor.

Allofs verzichtet auf Diego-Millionen - Spielmacher bleibt beim VfL

Wolfsburg (dpa) - Mittelfeldstar Diego spielt auch in der kommenden Saison beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg. «Klaus Allofs und Dieter Hecking bauen auf mich in der nächsten Spielzeit. Das haben sie mir vor einigen Tagen mitgeteilt», sagte der Brasilianer nach übereinstimmenden Medienberichten vom Donnerstag. Wolfsburg geht damit das Risiko ein, Diego im Sommer 2014 ablösefrei zu verlieren. Dann endet der Vertrag des Spielmachers, der im Sommer 2010 vom damaligen VfL-Manager Dieter Hoeneß für rund 15 Millionen Euro von Juventus Turin verpflichtet worden war.

Kohlschreiber und Mayer in Monte Carlo im Achtelfinale raus

Monte Carlo (dpa) - Philipp Kohlschreiber und Florian Mayer sind beim Tennis-Turnier in Monte Carlo jeweils im Achtelfinale ausgeschieden. Kohlschreiber verlor am Donnerstag bei der mit 2,65 Millionen Euro dotierten Sandplatzveranstaltung der Masters-Serie gegen den Spanier Rafael Nadal klar mit 2:6, 4:6. Mayer war gegen den Bulgaren Grigor Dimitrow beim 2:6, 4:6 ebenso völlig chancenlos. Die Traditionsveranstaltung im Fürstentum geht damit ohne deutsche Beteiligung weiter. Kohlschreiber bot Nadal im zweiten Satz zwar gut Paroli, am Ende setzte sich der Mallorquiner aber doch mühelos durch. Nadal strebt in Monte Carlo seinen neunten Titel in Serie an.

Rekord-Olympionike Sir Chris Hoy beendet Bahnrad-Karriere

Edingburgh (dpa) - Der britische Bahnrad-Superstar Sir Chris Hoy hat seine aktive Karriere beendet. Der 37-Jährige bestätigte am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Edingburgh entsprechende Spekulationen der vergangenen Tage. «Das war keine einfache Entscheidung», sagte der schottische Rekord-Olympionike, der bei drei Sommerspielen sechs Goldmedaillen gewonnen hatte - soviel wie kein Radsportler zuvor. Der elfmalige Weltmeister avancierte in Großbritannien zum Superstar. 2009 schlug ihn die Queen zum Ritter.

Holczer zu Schumacher-Äußerungen: «Vollkommen gelogen»

Stuttgart (dpa) - Ex-Teamchef Hans-Michael Holczer hat am zweiten Verhandlungstag im Betrugsprozess gegen den Radprofi Stefan Schumacher erneut beteuert, nicht von den Dopingpraktiken in seiner früheren Gerolsteiner-Mannschaft gewusst zu haben. «Das ist vollkommen gelogen», sagte der 59 Jahre alte Lehrer am Donnerstag vor der 16. Großen Strafkammer des Landgerichts in Stuttgart an die Adresse Schumachers. Der Prozesszeuge Holczer nahm mit dieser Äußerung Stellung zu den Äußerungen des Radprofis, sein früherer Chef habe ihn indirekt auf Doping angesprochen.

Kerber peilt mit deutschen Tennis-Damen den Wiederaufstieg an

Stuttgart (dpa) - Angelique Kerber geht das Relegationsspiel im Fed Cup gegen Serbien voller Selbstvertrauen an. Die Nummer eins des deutschen Tennis-Teams ist überzeugt davon, das Duell in Stuttgart an diesem Wochenende zu gewinnen, «weil wir auf das Fed-Cup-Wochenende brennen und etwas aus dem letzten Jahr gutzumachen haben», sagte Kerber der Nachrichtenagentur dpa. 2012 hatte die deutsche Auswahl gegen Australien verloren und danach den Gang in die Zweitklassigkeit antreten müssen. «Die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr werden uns auf jeden Fall helfen», meinte die Kielerin.

1. FFC Frankfurt trennt sich von Trainer Philipp Dahm

Frankfurt/Main (dpa) - Die im Titelkampf erneut gescheiterten Fußball-Frauen des 1. FFC Frankfurt haben sich von Trainer Philipp Dahm getrennt. Bis zum Saisonende wird der bisherige Juniorinnen-Coach Sascha Glass den Tabellendritten als Interimstrainer betreuen. Glass ist bereits der dritte Trainer in dieser Spielzeit, nachdem Sven Kahlert im September 2012 entlassen und durch Dahm ersetzt worden war. Die Frankfurterinnen hatten durch eine 1:3-Niederlage in Freiburg und ein 1:1 beim USV Jena innerhalb von vier Tagen ihre Chancen auf die Meisterschaft verspielt und drohen zudem wie im Vorjahr die Champions League zu verpassen.

Läufer beim London-Marathon gedenken Opfer von Boston

London (dpa) - Im Gedenken an die Opfer des Anschlags beim Marathon in Boston sollen die Teilnehmer des London-Marathon an diesem Sonntag schwarze Armbinden tragen. Außerdem werde man vor Beginn des Laufs eine Schweigeminute einlegen, sagte die britische Kultur-Staatssekretärin Maria Miller am Donnerstag. Sie betonte erneut, dass die Sicherheit der Teilnehmer und Zuschauer nicht in Gefahr sei. Die Polizei in London habe nach den Olympischen Spielen 2012 sehr viel Erfahrung bei der Ausrichtung großer Sportveranstaltungen. Sportminister Hugh Robertson und Londons Bürgermeister Boris Johnson hätten das Sicherheitskonzept zudem noch einmal genau überprüft.