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Ringen soll aus Olympia-Programm gestrichen werden


Lausanne (dpa) - Die IOC-Exekutive hat beschlossen, dass Ringen aus dem Programm der Olympischen Spiele 2020 gestrichen werden soll. Die traditionsreiche Sportart, die bereits seit 1896 Teil der Sommerspiele ist, würde damit bei Olympia 2016 in Rio de Janeiro ihre Abschiedsvorstellung geben. Die Entscheidung der Exekutiv-Kommission am Dienstag in Lausanne muss von der IOC-Vollversammlung im September in Buenos Aires noch bestätigt werden. Dieser Schritt gilt aber als reine Formalie. Vor der Sitzung war der Moderne Fünfkampf als Streichkandidat Nummer eins gehandelt worden.

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Dortmund mit Schmelzer und ohne Gündogan nach Donezk

Dortmund (dpa) - Borussia Dortmund ist am Dienstag mit dem leicht am Fuß verletzten Marcel Schmelzer, aber ohne Ilkay Gündogan zum Champions-League-Achtelfinale in die Ukraine gereist. Der BVB-Spielmacher leidet an einer Nagelbettentzündung, die am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) im Hinspiel bei Meister Schachtjor Donezk keinen Einsatz zulässt. Entwarnung gab es bei Linksverteidiger Schmelzer, der gegen den HSV (1:4) noch wegen eines Infekts gefehlt hatte. Dazu war Schmelzer im Training am Montag umgeknickt. «Wir waren alle ein wenig geschockt, aber es hat sich als Kleinigkeit herausgestellt. Er kann spielen», sagte BVB-Trainer Jürgen Klopp.

WADA lehnt Treffen mit Radsport-Weltverband ab

London (dpa) - Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat im Streit mit dem internationalen Radsport-Verband ein Treffen mit dessen Chef Pat McQuaid abgelehnt. «Wir haben einen Brief von Präsident McQuaid am Montag erhalten und sofort beantwortet. Wir wollen das nicht machen», erklärte WADA-Generaldirektor David Howman am Dienstag bei einem Mediensymposium in London. Es gebe bisher keine Informationen, dass es eine unabhängige Untersuchung des Skandals um Lance Armstrong nach den Richtlinien des WADA-Codes geben werde. Genau das hatte der Weltverband nach Bekanntwerden der Causa 2012 versprochen.

Bremens Gebre Selassie muss nach Mittelhandbruch operiert werden

Bremen (dpa) - Werder Bremens Verteidiger Theodor Gebre Selassie hat sich im Training den Mittelhandknochen der linken Hand gebrochen und muss operiert werden. Nach knapp einer Stunde hatte der Tscheche die Einheit am Dienstagvormittag abbrechen müssen und war mit schmerzverzerrter Miene vom Platz gegangen. «Ich habe starke Schmerzen«, sagte der Rechtsverteidiger noch auf dem Weg in die Kabine; kurze Zeit später erhielt er dann die bittere Diagnose.

Auch Tennisprofi Mayer in Rotterdam gescheitert

Rotterdam (dpa) - Nach Daniel Brands (Deggendorf) ist auch Florian Mayer beim ATP-Tennisturnier in Rotterdam in der ersten Runde gescheitert. Der an Nummer acht gesetzte Bayreuther verlor am späten Montagabend gegen den Russen Nikolai Dawidenko mit 3:6, 2:6. Letzter verbleibender Deutscher beim mit 1,5 Millionen Euro dotierten Turnier ist Qualifikant Matthias Bachinger (Dachau), der in der ersten Runde auf den Italiener Andreas Seppi trifft.

Nächster Rückschlag für Nowitzki und Dallas

Dallas (dpa) - Trotz einer starken Vorstellung von Dirk Nowitzki haben die Dallas Mavericks im Kampf um die Playoff-Teilnahme in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA einen weiteren Rückschlag erhalten. Die Texaner verloren am Montag (Ortszeit) mit 101:105 gegen die Atlanta Hawks und sind nach der 29. Niederlage im 51. Saisonspiel weiter nur elftbestes Team in der Western Conference. Nowitzki erzielte mit 24 Punkten und sieben Rebounds seine zweitbeste Saisonausbeute.

Nigerias Nationaltrainer Keshi zieht Rücktritt zurück

Lagos (dpa) - Stephen Keshi hat seinen Rücktritt als Nationaltrainer von Afrikameister Nigeria wieder zurückgezogen. Er habe seine Position überdacht und entschieden, seine Arbeit fortzusetzen, teilte der Verband am Dienstag in einer Stellungnahme mit. Erst am Montag hatte Keshi einen Tag nach dem Gewinn des Afrika-Cups seinen Posten aufgegeben. Hintergrund war sein Unmut über den heimischen Verband, der ihm sogar gedroht habe, ihn während des Turniers zu feuern. Keshi, der nach dem Cup-Triumph in Johannesburg für mehr afrikanische Trainer auf dem Schwarzen Kontinent appelliert hatte, ist seit November 2011 Auswahltrainer in Nigeria.

Ski-Weltverbands-Präsident Kasper: Deutsche Siege wichtig

Schladming (dpa) - Bei den alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Schladming würde sich Gian Franco Kasper, Präsident des Internationalen Skiverbandes FIS, über ein Ende einer langen deutschen Durststrecke freuen. Seit Florian Eckert im Jahr 2001 warten die deutschen Alpin-Herren auf eine Einzelmedaille. «Wir brauchen deutsche Medaillen und deutsche Sieger den ganzen Winter. Denn wir und der Wintertourismus leben vom deutschen Markt. Bei den Damen ist es nicht schlecht gelaufen mit zwei Medaillen, aber ich hoffe, dass Neureuther & Co. was beisteuern werden», sagte Kasper in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa.