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dpa-Nachrichtenüberblick Politik

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Entführte Deutsche in Kolumbien wieder frei


Bogotá (dpa) - Erleichterung nach vier Monaten: In Kolumbien sind die zwei entführten Deutschen wieder frei. Rebellen der «Nationalen Befreiungsarmee» hatten die Brüder Anfang November in ihre Gewalt gebracht. Sie hielten sie für Spione. Die Rentner waren allerdings als Touristen unterwegs. Er sei sehr erleichtert, dass die beiden wieder frei und in sicherer Obhut der deutschen Botschaft seien, sagte Außenminister Guido Westerwelle. Die Männer aus Bayern und Südhessen sollen so schnell wie möglich nach Hause gebracht werden.

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Länder-Tarifverhandlungen sollen am Vormittag weitergehen

Potsdam (dpa) - Die Tarifverhandlungen für die Angestellten der Länder sind seit dem späten Abend wieder festgefahren. Gegen Mitternacht vertagten sich Gewerkschaften und Arbeitgeber auf den Vormittag. Dem Vernehmen nach wollten sich noch in der Nacht Verdi-Chef Frank Bsirske und der Verhandlungsführer der Länder, der Finanzminister von Sachsen-Anhalt, Jens Bullerjahn, zu einem Vier-Augen-Gespräch treffen. Strittig ist nach wie vor der Einstieg in einen bundesweiten Tarifvertrag für die angestellten Lehrer.

FDP-Parteitag wählt Führung neu

Berlin (dpa) - Die FDP wählt heute auf einem Parteitag ihre Führungsspitze neu. Einziger Kandidat für den Parteivorsitz ist Vizekanzler Philipp Rösler. Er steht seit Mai 2011 an der Spitze der FDP. Kampfabstimmungen werden hingegen bei der Wahl der drei Stellvertreter sowie der weiteren Präsidiumsmitglieder erwartet. Als Parteivize kandidieren NRW-Landeschef Christian Lindner sowie die drei bisherigen Stellvertreter Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Birgit Homburger und Holger Zastrow.

Nordkorea droht mit Ausbau des Atomwaffenprogramms

Seoul (dpa) - Nach der Verschärfung von UN-Sanktionen wegen seines jüngsten Atomtests hat Nordkorea weitere Maßnahmen zum Ausbau seines Kernwaffenprogramms angekündigt. Der Sanktionsbeschluss gegen Nordkorea sei das «Produkt der feindseligen Politik der USA» und werde absolut zurückgewiesen, hieß es in einer Erklärung des Außenministeriums in Pjöngjang. China verlangte derweil neue Verhandlungen mit Nordkorea. Sanktionen seien nicht das Ende der Aktionen des Weltsicherheitsrates, sagte Außenminister Yang Jiechi auf einer Pressekonferenz am Rande der Jahrestagung des chinesischen Volkskongresses in Peking.

Maduro Interimspräsident Venezuelas

Caracas (dpa) - In Venezuela ist nun Nicolás Maduro Interimspräsident. Er wurde wenige Stunden nach der Trauerfeier für Staatschef Hugo Chávez vereidigt. Chávez hatte seinen Stellvertreter auch zu seinem Nachfolger auserkoren. Maduro wird bei den Neuwahlen als Spitzenkandidat der Vereinten Sozialistischen Partei Venezuelas ins Rennen gehen. Zur Trauerfeier für Chávez waren zahlreiche Staats- und Regierungschefs gekommen, unter ihnen Raúl Castro aus Kuba und Mahmud Ahmadinedschad aus dem Iran.

Medien: Kenyatta inoffizieller Wahlsieger in Kenia

Nairobi (dpa) - In Kenia hat der stellvertretende Regierungschef Uhuru Kenyatta nach vorläufigen, inoffiziellen Ergebnissen die Präsidentschaftswahl knapp gewonnen. Das berichten die kenianische Fernsehstation KTN und der britische Sender BBC unter Berufung auf vorläufige Ergebnisse der Wahlkommission in Nairobi. Demnach erhielt Kenyatta 50,03 Prozent der Stimmen und schaffte damit die absolute Mehrheit denkbar knapp. Die offiziellen Ergebnisse will die Wahlkommission am Vormittag bekanntgeben.