weather-image
11°

Dorfladen in Schleching: Infoveranstaltung am Dienstag

Wolfgang Gröll, Fachberater für Dorfläden in Deutschland, spricht bei der Veranstaltung. Gröll begleitet seit mehr als 18   Jahren erfolgreich Gründungen von Dorfläden deutschlandweit. Er informiert über die erforderlichen Erfolgsfaktoren für das Überleben eines Dorfladens, mögliche Lieferanten und Betreiber-Modelle. Daran anschließend soll gemeinsam die weitere Vorgehensweise erörtert werden. Der Bürgermeister unterstrich die Bedeutung der Veranstaltung für die Zukunft.

Für das 1924 Quadratmeter große Grundstück am Maisbachweg 4 in Ettenhausen im Bebauungsplan Nr. 7 Lagerplatz hatte der Rat bereits ein weiteres Baurecht für Einheimische in Aussicht gestellt. Geplant sind nun neben dem bestehenden Gebäude zwei weitere Häuser. Der Gemeinderat könne sich zwei weitere Baurechte vorstellen, wenn dies städtebaurechtlich vertretbar sei und insbesondere der Rettungsweg sowie die Belange der Feuerwehr gesichert seien.

Anzeige

Einschlag-Wahrscheinlichkeit alle 268 Jahre

Die Gemeinde ließ den Blitzschutz an der Schule turnusmäßig überprüfen. Die Prüfung ergab, dass allein für die Instandsetzung 1200 Euro anfallen würden. Für die tiefe Erdung des Blitzableiters müssten darüber hinaus das Grüngut und das Pflaster entfernt werden, was einen zusätzlichen, beträchtlichen Aufwand bedeuten würde. Die Gemeinde beauftragte deshalb einen Sachverständigen, um untersuchen zu lassen, ob ein Blitzschutz an der Schule überhaupt erforderlich ist. Wegen der umliegenden höheren Erhebungen, wie Maibaum und Kirche, stellte Diplom-Ingenieur Martin Huber eine Einschlag-Wahrscheinlichkeit alle 268 Jahre fest. Wie Geschäftsleiterin Christine Zaiser ausführte, könne nach den geltenden Vorschriften auf einen Blitzableiter an der Schule verzichtet werden, wenn ein Notfallplan für die alternative Unterbringung der Schüler besteht, was in Anbetracht der weiter abnehmenden Schülerzahlen kein Problem sei. Der Gemeinderat beschloss, mit Bezug auf die Aussage des Sachverständigen, den Blitzableiter an der Schule abbauen zu lassen.

Dorferneuerung Raiten und Pflege der Steige Themen

Zum Abschluss des öffentlichen Teils der Sitzung sprach Gemeinderat Andreas Hell die Arbeiten der Dorferneuerung am Kirchbichlweg in Raiten an. Als Trachtenvorstand hatte er bereits öfter vorgeschlagen, das unebene Wiesengelände um das Denkmalkreuz für den Gottesdienst bei der Trachtenwallfahrt für die Gläubigen mit Stufen und Podesten zu versehen. Nachdem die Gemeinde Eigentümer des Grundstücks sei, hätten diese Erdbewegungen bei den Arbeiten der Dorferneuerung mitgemacht werden können, so Hell. Wie Martha Rapp anführte, sei das Thema noch nie Gegenstand in der Sitzung gewesen und die Raitener Bürger würden nach ihrer Kenntnis keine Veränderungen wünschen. Auch Jakob Stadler berichtete aus der Sitzung des Vorstands der Dorferneuerung Raiten über den Beschluss, auf dem genannten Wiesengelände keinen Eingriff in die Natur zu machen.

Die Zweite Bürgermeisterin Elfie Bachmann schlug eine Prioritätenliste für die Pflege und Sanierung der Steige und Wanderwege vor, damit Zug um Zug schlechte Wegstrecken hergerichtet werden, wie zum Beispiel an der »Keferlschneid« zwischen Breitenstein und Geigelstein. Außerdem erkundigte sie sich über die Entfernung eines Lawinensprengseils bei der Wirtsalm, das eine Gefahr für Rettungsflieger darstelle. Wie Bürgermeister Loferer erklärte, gehöre die Entfernung zum Aufgabenbereich des Landratsamtes, mit dem bereits ein Gespräch geführt wurde. Seit Schließung der Alpinen Skiabfahrt werden keinen Lawinensprengungen mehr durchgeführt. bre