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Doppelausstellung in der Alten Wache

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Skulpturen aus Holz und Stein sowie abstrakte Bilder sind derzeit in der Alten Wache ausgestellt. (Foto: Barbara Heigl)

Einen liegenden, sehr glatt polierten Holztorso aus Bergahorn, der die Hände zum Darübergleiten animiert, eine prächtige Walfischflossen-Skulptur, energiegeladenen, abstrakten Formenschwung, der den Baum aus heimischem Forstwald zu moderner Kunst veredelt, zeigt der Bildhauer und Kunstmaler Hubert Ambros A. derzeit in der Alten Wache im Traunsteiner Rathaus. Ebenso wie das Holz bearbeitet der Künstler auch Stein, respektive Untersberger Marmor. Auch hier laden vollendeter Schwung und glattpoliertes Material ein, die Skulpturen haptisch durch Anfassen zu erleben, und so folgt man gerne auch einmal vorsichtig dem Schwung der Linien mit der Hand.


Die bis zum 26. Mai dauernde Ausstellung trägt den Titel »Staunen«, und erstaunt ist man tatsächlich darüber, diese beiden Materialien in so einer graziös-kraftvollen Form ausgearbeitet vor sich zu sehen.

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Neben meist abstrakten Bildern, die der vielseitige Surberger Künstler ebenfalls in seiner Ausstellung zeigt, hängen auch Bilder einer jungen Künstlerin, die er durch Zufall kennengelernt hat, und deren ebenfalls abstrakte Arbeiten nun auf seine Einladung hin ebenso in den Ausstellungsräumen zu betrachten sind. Für Silvia Foschum-Wiesmüller ist dies die erste Ausstellung. Da hat sie sicher erst einmal gestaunt, als ihr Hubert Ambros A. spontan ein so tolles Angebot unterbreitet hat. Die Ausstellung ist werktags von 12 bis 18 Uhr, samstags sowie an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 13.30 Uhr geöffnet. Barbara Heigl