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Dobrindt: EZB-Chef auf dem Weg zum Falschmünzer Europas

Berlin (dpa) - CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt behält seine schrille Tonlage in der Euro-Schuldenkrise bei. Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, sei wegen seiner Andeutungen zur Einführung einer Zinsobergrenze dabei, «in das Geschichtsbuch als der Falschmünzer Europas einzugehen». Das sagte Dobrindt der «Bild am Sonntag». Draghis Vorschlag würde seiner Ansicht nach die Spekulation gegen einzelne Länder auf die Spitze treiben. Draghi hatte durchblicken lassen, dass die EZB festlegen könnte, welche Zinsen sie für die Anleihen eines Krisenlandes maximal akzeptieren würde.

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