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Diesmal reicht es nicht fürs Podest

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Der Überseer Profi-Triathlet Julian Erhardt musste sich beim Wettkampf in Heidelberg am Ende mit dem fünften Platz zufriedengeben.

Diesmal hat es für Julian Erhardt nicht ganz gereicht: Beim vierten von fünf Rennen im Rahmen des Rhein-Neckar-Cups in Heidelberg ist der Profi-Triathlet aus Übersee leider nur Fünfter geworden.


Der ehrgeizige Profi-Sportler vom Team Erdinger Alkoholfrei ist über die Kurzdistanz (1,6 km Schwimmen, 35 km Radfahren, 10 km Laufen) in 2:04:44 Stunden Fünfter geworden und verpasste damit in dieser Rennserie erstmals den Sprung aufs Podest. »Trotz einer ordentlichen Leistung bin ich mit der Platzierung natürlich nicht zufrieden«, sagte er.

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Erhardt musste damit in der Gesamtwertung auch seinen Teamkollegen Florian Angert vorbeiziehen lassen. »Allerdings nur um wenige Punkte«, betonte der 25-Jährige, der aber immerhin den zweiten Gesamtplatz vor dem abschließenden Rennen schon sicher hat.

Erhardt, der 2016 übrigens im Rhein-Neckar-Cup den dritten Gesamtrang belegte, hat aber in Sachen Gesamtwertung weiter alle Trümpfe in der Hand. »Denn mit einem guten Rennen beim letzten Wettkampf der Serie in Viernheim kann ich den Gesamtsieg klar machen.« Angert, der in Heidelberg in 2:01:00 Stunden hinter Markus Rolli (1:59:23 Stunden) Zweiter geworden ist, wird dabei nämlich nicht starten.

Das Rennen in Viernheim findet am 27. August über die Kurzdistanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen) statt. »Bis dahin stehen erst einmal ein Start in der I. Bundesliga und ein ordentlicher Trainingsblock an«, informierte der Überseer, der ja auch noch für das Tri-Team Grassau startet.

In Heidelberg gab's neben dem Wettkampf für Julian Erhardt übrigens auch noch eine Rad- und Laufdiagnostik. Sein Trainer Philipp Seipp zeigte sich mit den Ergebnissen zufrieden. »Die erzielten Werte stimmen uns für die Zukunft sehr positiv«, freute sich auch Erhardt.

Beim »Heidelbergman« ging es dann ordentlich zur Sache. Das Schwimmen lief für den Triathleten diesmal nicht nach Wunsch. »Nach einem ziemlich chaotischen Start kam ich wieder in der ersten größeren Gruppe aus dem Wasser, hatte hier jedoch bereits 1:10 bis 1:20 Minuten Rückstand auf Flo Angert und Markus Rolli.«

Auch auf dem Rad schaffte es Julian Erhardt diesmal nicht, den Abstand zu verkürzen. »Stattdessen verlor ich mehr und mehr an Zeit.« Mit fast 900 Höhenmeter war die Radstrecke zudem sehr anspruchsvoll und sorgte so auch für größere Abstände innerhalb des Teilnehmerfelds.

An Position sieben liegend ging es für Julian Erhardt dann mit mehr als sechs Minuten Rückstand auf die abschließende Laufstrecke. »Ich gab alles und konnte mich so noch auf Platz fünf vorarbeiten.« Immerhin stand für ihn so wieder die schnellste Laufzeit des Tages über die zehn Kilometer lange, sehr bergige Laufstrecke zu Buche – und der Gesamtsieg ist ja auch noch immer in Reichweite. SB