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Dieser Nadelbaum ist eine Ausnahme

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Europäische Lärche
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Die Lärche ist eine Ausnahme unter den Nadelbäumen. Sie wirft im Herbst ihre Nadeln ab. Das machen sonst nur Laubbäume. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa Foto: dpa

Bäume und Sträucher stehen im Wald, im Park oder im Garten. Schau sie dir doch mal genauer an. Im Herbst tragen manche davon leckere Früchte, die nicht nur den Tieren schmecken. Hier erfährst du einiges darüber.


Huch, wie kahl! Und das soll ein Nadelbaum sein? Ja, die Europäische Lärche ist eine Ausnahme. Sie wirft jedes Jahr im Herbst ihre Nadeln ab und wird erst wieder im Frühling grün. Das machen eigentlich nur Laubbäume.

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Dafür stehen ihre Zapfen, also ihre Früchte, lange aufrecht an den Zweigen. Dort reihen sich neue und alte Zapfen hintereinander auf. Auch im Winter, wenn die Äste kahl sind.

Die Zapfen sind hellbraun und eiförmig. In jedem Zapfen stecken bis zu 50 Samen. Die können aber nur nach und nach herausfallen. Denn die Zapfen öffnen sich nur allmählich und schließen sich bei nassem, kaltem Wetter wieder.

Sind die Samen alle raus, verblasst die Farbe der Zapfen. Erst nach vielen Jahren fallen sie mit dem Zweig zu Boden. Wer sie findet, kann damit zum Beispiel schöne Türkränze basteln.

Die Lärche steht oft im Gebirge, zum Beispiel in den Alpen. Dort übersteht der kahle Baum im Winter auch Frost bis fast minus 40 Grad Celsius. Brrr! Manchmal wächst der Nadelbaum aber auch im flachen Land.