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Die Clubvorstände Werner Schwab (r.) und Athanassios Moralis (l.) freuten sich, langjährige Mitglieder des FC Bischofswiesen auszuzeichnen: Herbert Jung (2.v.l.), Joachim Tschischke (3.v.l.), Sebastian Parma (3.v.r.) und Walter Rechtenbach (2.v.r.). Foto: Anzeiger/Wechslinger

Bischofswiesen – Der Abstieg aus der Bezirkliga nach fünf guten Jahren in der heimischen Eliteliga war bei der Jahreshauptversammlung des FC Bischofswiesen im Gasthaus »Brennerbräu« nur Sekundärthema. Vielmehr ging es um den sicheren Fortbestand des Clubs, der vom Nachwuchs bis zu den Senioren gut aufgestellt ist. Besonders erfreulich ist, dass der ehemalige Klassespieler und großartige Techniker Sebastian Parma das Traineramt der ersten Mannschaft im FC Bischofswiesen übernimmt. Die Clubführung halten in bewährter Art und Weise auch weiterhin Werner Schwab und Athanassios Moralis in Händen.


Schriftführer Walter Parma berichtete, dass der FC Bischofswiesen ein bewegtes Vereinsjahr hinter sich gebracht hat. Ebenso sprach er auch von den vielen guten Jahren, welche die Bezirksliga-Mannschaft ihren zahlreichen Anhängern und Zuschauern beschert hatte. Jetzt wird beim FCB ein Neubeginn gestartet. Aufgrund geburtenschwächerer Jahrgänge sei man im Nachwuchsbereich zu Spielgemeinschaften gezwungen, merkte Parma an. Dennoch sei man, laut dem Schriftführer, im Nachwuchsbereich immer noch sehr gut aufgestellt, auch wenn der Mitgliederstand etwas zurückgegangen sei.

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Vorstand Athanassios Moralis thematisierte den Abstieg aus der Bezirksliga. Er erläuterte die Hintergründe, deutete jedoch auch an, welche Vorteile die neue Situation in der Kreisliga habe. So dürfen sich die Zuschauer auf Lokalderbys der ersten Mannschaft mit den Nachbarn SG Schönau, SC Anger, TSV 1882 Bad Reichenhall oder auch FC Hammerau freuen. In diesem Zusammenhang sprach Moralis davon, dass man mit neuen und alten Trainern wie Sebastian Parma, Günter Kern und Aki Senger in eine hoffnungsvolle Fußball-Zukunft blicken könne. Voraussetzung für eine erfolgreiche Vereinsarbeit sei jedoch die Jugend, die im FCB sehr gut aufgestellt sei, so Moralis. Weiters ging er im Detail auf die Vorhaben im Nachwuchsbereich ein und dankte der Gemeinde mit Bürgermeister Toni Altkofer, die immer ein offenes Ohr für den Club hätte. Moralis forderte aber auch von gewissen Mitgliedern mehr Engagement, denn ein Verein sei ohne Funktionäre nicht am Leben zu halten.

Bischofswiesens Bürgermeister Toni Altkofer lobte die erste Mannschaft für fünf Jahre Bezirkliga und wünschte alles Gute für den Neustart in der Kreisliga. Dem Verein dankte er für eine großartige Jugendarbeit, die wie auch in anderen Bischofswieser Vereinen vorzeigewürdig sei.

Eine schöne Aufgabe in der Jahreshauptversammlung des FC Bischofswiesen war für die Vorstandschaft die Ehrung langjähriger Mitglieder, die mit geschmackvollen Urkunden und Vereinsabzeichen bedacht worden sind. Christian Wechslinger

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