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«Die Spur» - Schwarzhumoriger Thriller von Agnieszka Holland

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"Die Spur"
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Janina Duszejko (Agnieszka Mandat, l) kämpft gegen die blutigen Jagden im Wald. Dort unterhält sie sich mit Boros (Miroslav Krobot, r). Foto: FilmKinoText Foto: dpa

Die polnische Regisseurin Agnieszka Holland gilt als Altmeisterin. Ihr neuer Film «Die Spur» lässt sich keinem Genre zuordnen. Er ist Öko-Thriller, feministisches Drama und Gesellschaftssatire zugleich.


Berlin (dpa) - Öko-Thriller, feministisches Drama oder Gesellschaftssatire mit schwarzem Humor? Der neue Film von Polens Altmeisterin Agnieszka Holland ist alles auf einmal - in «Die Spur» wird nach allen Seiten lustvoll ausgeteilt.

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Heldin des Films ist die Rentnerin und Hobby-Astrologin Duszejko, furios gespielt von Agnieszka Mandat. Die resolute alte Dame kämpft gegen die blutigen Jagden, die im Wald rund um ihr Haus in der Provinz stattfinden.

In Wirklichkeit kämpft sie aber auch gegen ungehobelte Machos und die Benachteiligung von Frauen in der patriarchalischen Gesellschaft. Als ein Jäger nach dem anderen auf rätselhafte Weise stirbt, gerät die exzentrische Duszejko in Verdacht.

Die Spur, Polen 2017, 128 Min., FSK o.A., von Agnieszka Holland, mit Agnieszka Mandat, Wiktor Zborowski, Miroslav Krobot, http://www.heimatfilm.biz/?portfolio=game-count&lang=de