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Die Norm in letzter Sekunde geschafft

Für die Inzellerin Gabi Hirschbichler ist beim Eisschnelllauf-Weltcup in Berlin der Traum von Olympia 2014 in Sotschi doch noch wahrgeworden.

Sie durfte sich über die in letzter Sekunde geschaffte Olympia-Qualifikation freuen: Die Inzellerin Gabi Hirschbichler. (Foto: Wukits)

Mit einem 15. Platz über 1000 Meter (1:17,63) erfüllte die 29-Jährige die Olympianorm. »Ich bin froh, dass ich es geschafft habe«, sagte Hirschbichler nach ihrer Rückkehr nach Inzell.

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Wer aber gedacht hätte, dass auf der Fahrt im Bus von Berlin nach Inzell ausgelassen gefeiert wurde, sah sich eines Besseren belehrt. »Zum krachen lassen war ich einfach zu müde«, gab Hirschbichler freimütig zu. Sie betonte aber, dass sie sehr zufrieden sei, dass nun zwei Inzeller in Sotschi an den Start gehen werden.

Moritz Geisreiter hatte die Olympianorm bereits im ersten Weltcuprennen geschafft. In Berlin verpasste er allerdings mit dem 11. Platz die Qualifikation für einen Startplatz in Sotschi über seine Lieblingsstrecke über 10 000 Meter.

»Der Druck war enorm, immer ging es um Alles, das hat extrem belastet«, beschrieb der Inzeller die »Quali-Mühle«.

Nach Angaben von Bundestrainer Markus Eicher habe man jetzt statt der erhofften drei Plätze über 10 000 Meter bei Olympia nur noch zwei. Wer dann letztendlich antritt, entscheide sich vor Ort.

Geisreiter wird nun für zehn Tage zum Training nach Lanzarote fahren, Gabi Hirschbichler weiter in Inzell bei Danny Leger trainieren. Die 29-Jährige geht seit zwei Jahren einen eigenen Weg, schied aus der Bundeswehr aus und trennte sich auch von der Nationalmannschaft. »Ich glaube, der Weg war in Ordnung. Ich bin ja schon ganz gut in den Weltcup mit guten Zeiten gestartet und jetzt habe ich auch noch Olympia geschafft«, meinte Hirschbichler zufrieden. SHu.