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Die Maschinen stoppen

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Tagebau Garzweiler
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Die riesigen Bagger sollen Braunkohle aus der Erde holen. Weil es Proteste gab, ging das am Wochenende nicht. Foto: Federico Gambarini/dpa Foto: dpa

Die Menschen sehen winzig aus neben den riesigen Baggern - wie Spielzeugfiguren in einer großen Sandkiste. Doch um ein Spiel ging es am Wochenende in Garzweiler im Westen von Deutschland nicht. Sondern um Proteste gegen die Klimakrise.


Denn die riesigen Bagger schaufeln Braunkohle aus der Erde. Aus dieser Kohle wird in Kraftwerken Strom erzeugt. Allerdings finden das viele Umweltschützer nicht gut. Denn die Verbrennung von Kohle ist schlecht fürs Klima.

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Deshalb stürmten am Wochenende einige Hundert von ihnen auf das Gelände, wo die Braunkohle von den Baggern abgebaut wird. Sie wollten so die Arbeiten für einige Stunden stoppen. Es ist aber verboten dorthin zu gehen, denn das Gelände gehört einer Energiefirma. Es könnte dort auch gefährlich werden, etwa wenn Sand plötzlich an einer Kante abrutscht.

Viele Polizisten und Polizistinnen waren deshalb im Einsatz. Sie versuchten, die Demonstranten zu stoppen und wieder wegzubringen. Am Sonntagmittag war die Aktion dann beendet.