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Die Marschkolonnen rollen – Übung „Berglöwe“ hat begonnen

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Vor dem Hochstaufen, dem Hausberg der „Reichenhaller Jager“, haben die Gebirgsjäger ihre BV 206 „Hägglund“ aufgefahren. Foto: Bundeswehr/Achim Kessler

Bad Reichenhall/Traunstein – Die Motoren grollen, Dieselgeruch liegt in der Luft. Die Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 trafen letzte Vorbereitungen für die freilaufende Gefechtsübung „Berglöwe 2018“, die am Montag in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land begonnen hat.


Dann hieß es „Aufsitzen“: Gefechtsbereit und mit voller Kampfbeladung stehen die Gefechtsfahrzeuge des Gebirgsjägerbataillons 231 aus Bad Reichenhall und des Gebirgsjägerbataillons 232 aus Bischofswiesen in ihren Kasernen aufgereiht.

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„Marschbereitschaft hergestellt“ melden die Soldaten an ihre Marschgruppenführer. Dann ging es endlich los: Die Kolonnen setzen sich in Bewegung und brachen zu ihren Verfügungsräumen auf.

Dort werden die beiden Übungsparteien weitere Folgeaufträge durch die Übungsleitung der Brigade erhalten. Bis zum 17. Juli werden die Soldaten unter realen Bedingungen ihre Fähigkeiten zum Kampf im schwierigen Gelände unter Beweis stellen.

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Herstellen der Marschbereitschaft. Auf dem Exerzierplatz der Hochstaufen-Kaserne stehen die Gefechtsfahrzeuge des Gebirgsjägerbataillons 231 aus Bad Reichenhall aufgereiht. Foto: Bundeswehr/Achim Kessler

Alle Informationen zur Übung "Berglöwe" in unserem Bericht: Gebirgsjäger kämpfen unter realen Bedingungen – 1400 Soldaten in der Region unterwegs

Bilder vom Start am Montag:

Sicherheitshinweise bei Militärkolonnen

Es werden rund 400 Gefechtsfahrzeuge und Großgerät auf den Straßen der Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land unterwegs sein. Die Militärkolonnen bewegen sich mit einer maximalen Geschwindigkeit von 40 Stundenkilometern. Sie dürfen aus Sicherheitsgründen nicht überholt oder durch einfahrende Fahrzeuge unterbrochen werden.

Achtung: Kolonnen fahren auch über rote Ampeln

Insbesondere zu Kettenfahrzeugen ist aufgrund des sehr kurzen Bremsweges ausreichend Sicherheitsabstand zu halten. Die Kolonnen sind dazu befugt, rote Ampeln zu überfahren. Daher ist besondere Vorsicht aller Verkehrsteilnehmer geboten, da nicht alle Kolonnen durch Polizei und Feldjäger abgesichert werden.

Luftraumsperrungen

Ab sofort kommen auch Hubschrauber der US-Army zum Einsatz. Zusätzlich werden sich über den Übungszeitraum auch Aufklärungsdrohnen im Übungsraum befinden. Luftraumnutzer sollten sich daher schon vorab über Luftraumsperrungen informieren.

Verhalten beim Auffinden von Munition: Das Berühren und Aneignen von Munition und Munitionsteilen ist verboten. Sollte jemand Munition finden, wird er gebeten, sich an das Bürgertelefon zu wenden, damit eine fachgerechte Beseitigung erfolgen kann.

Pressemitteilung der Gebirgsjägerbrigade 23