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Internationales Akkordeon-Festival »Akkordeonale 2014« am Donnerstag im k1

Die ganze Vielfalt der Quetschkommode

Bandoneon, Konzertina, Melodeon, Steirische, Trikitixa, Schrammel-, Hand-, Zieh- und Knopfharmonika, Garmon, Maurer- und Schifferklavier, Heligonka, Quetschn, Quetschkasten, Quetschkommode, Schwyzerörgeli, Handorgel, Ziach: So viele Bauarten, so viele Namen es für das Akkordeon gibt, so beliebt ist das Instrument.

Drahtzieher und Organisator der Akkordeonale: Servais Haanen, Meister der feinen Klänge. (Foto: Muriel Spiegel)

Und das weltweit. Von Südamerika über den Alpenraum bis nach Russland. Was liegt da näher, als ein internationales Akkordeon Festival auf die Beine zu stellen? Der Holländer Servais Haanen hat jetzt zum sechsten Mal Musiker aus aller Welt um sich geschart, um gemeinsam die kulturelle Vielfalt des Akkordeons zu feiern. Die »Akkordeonale 2014« macht am kommenden Donnerstag um 20 Uhr Station im k1-Saal in Traunreut.

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Erneut taucht die »Akkordeonale« in die Klangwelten eines Weltbürgers unter den Instrumenten ein, fernab vom einschlägigen Klischee gemütlicher volkstümelnder Biederkeit. Hier ist praller musikalischer Reichtum zu hören: von traditionell bis zeitgenössisch, folkloristisch, exotisch, jazzig, virtuos und temperamentvoll - ein Füllhorn stilistischer Formen und klanglicher Möglichkeiten.

Dieses Jahr geht die musikalische Reise von Brasilien über Belgien und Serbien in den Iran, wie immer mit Zwischenstopp in den Niederlanden. Gaucho-Musik vom Rodeo-Fest trifft auf atemberaubende serbische Akkordeon-Virtuosität, Musette-Perlen und niederländische Klangästhetik begegnen Jazz aus dem Land der Scheherazade, umrahmt von portugiesischer Fado-Gitarre und Cello.

Wenn Servais Haanen die Fäden zieht und die vielfältigen Klangmöglichkeiten zu einem Ganzen verwebt, lassen Improvisationstalent und Spontaneität aller Musiker das Ensemble wie von selbst zu einer Einheit werden. Gemeinsam mit Haanen werden Adriana de Los Santos aus Brasilien, Gulam Kerimzade aus dem Iran, Raquel Gigot aus Belgien, Jordan Djevic aus Serbien, der Gitarrist Rafael Fraga aus Portugal und die deutsche Cellistin Johanna Stein auftreten.

Das Traunsteiner Tagblatt verlost für das Konzert zweimal zwei Karten. Wer gewinnen möchte, soll uns bis Montag 9 Uhr eine E-Mail mit Telefonnummer und Adresse schicken unter kultur@traunsteiner-tagblatt.de. Die Gewinner werden am Montagnachmittag verständigt. Wer kein Glück hat, bekommt Karten bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter www.k1-traunreut.de sowie an der Abendkasse.