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»Die Form passt«

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Beim großen Alpintalent Simona Hösl vom SK Berchtesgaden sollte die Saison mit neuem Material und großem Selbstvertrauen gut beginnen. (Foto: Wechslinger)

Berchtesgaden – Alpinrennläuferin Simona Hösl vom SK Berchtesgaden gehört zu den großen Talenten im Deutschen Skiverband (DSV). Nachdem man aufgrund ihrer Topergebnisse im Winter 2012/13 einen Durchbruch zu weiteren Spitzenleistungen in der letzten Saison erwartet hatte, verlief die Saison 2013/14 weniger erfolgreich. Für die bevorstehende Rennserie ist die 22-jährige Riesenslalom-Spezialistin jedoch guter Dinge, wieder an ihre früheren Topleistungen anschließen zu können. Der »Berchtesgadener Anzeiger« sprach mit Simona Hösl vor ihrer Abreise in die USA über ihre Erwartungen für die beginnende Saison.


Du arbeitest oft mit dem Berchtesgadener Trainer Herbert Renoth zusammen.

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Simona Hösl: Wir arbeiten nicht nur auf der Piste zusammen, sondern auch beim Konditionstraining in Berchtesgaden. Dazu kommt auch oft Viktoria Rebensburg, die ja am Tegernsee daheim ist.

Ihr seid aber beide in Levi beim Weltcup-Slalom nicht am Start gewesen.

Hösl: Vicky fährt ja keine Slaloms, ich habe das schon wieder vor. Aber wahrscheinlich zuerst nur im Europacup.

Wie sieht es mit deiner Form aus und wie mit Verletzungen?

Hösl: Die passt gut, auch wenn ich in Sölden ausgefallen bin. Aber ich lag zur Zwischenzeit noch unter den Top 20. Vor Verletzungen bin ich verschont geblieben.

Im letzten Jahr ist es nicht so gut gelaufen. Woran lag es?

Hösl: Ich bin mit meinen Skiern nicht mehr zurecht gekommen und war deshalb verunsichert. Das war dann auch eine Kopfsache, wenn das Material nicht stimmt. Jetzt fahre ich Stöckli-Ski aus der Schweiz, die liegen mir sehr gut.

Wer sind die Favoritinnen und wie sieht es in eurer Mannschaft aus?

Hösl: Die Favoritinnen sind die gleichen wie im letzten Jahr. In unserer jungen Mannschaft passt es aber auch sehr gut.

Wie sehen die nächsten Wochen terminmäßig aus?

Hösl: Wir trainieren momentan in Amerika in Vail sowie in Copper Mountain und fahren dann weiter nach Aspen zum Riesenslalom-Weltcup. Danach fliegen wir nach Kanada – Lake Louise – zur Abfahrt und zum Super-G-Weltcup Vor Weihnachten geht es dann noch nach Savoyen in Frankreich, wo Rennen in Courchevel stattfinden. Nach Weihnachten sind wir am Semmering und danach geht es mit dem Weltcup- und möglicherweise mit Einsätzen im Europacup weiter. cw