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Die befürchtete Auswärtsniederlage

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Ringer Lukas Laue erwies sich einmal mehr als Punktegarant für den TSV Berchtesgaden. Er schulterte seinen Kontrahenten bereits nach wenigen Minuten. Foto: Anzeiger/Wechslinger

Geiselhöring – Wie befürchtet musste sich die Ringerstaffel des TSV Berchtesgaden dem heimstarken TV Geiselhöring mit 12:21 beugen. Damit setzte es für den TSV Berchtesgaden im dritten Meisterschaftskampf nach zwei Siegen die erste Niederlage.


Dennoch verkauften sich die Berchtesgadener gegen die mit Legionären gespickte Geiselhöringer Staffel recht gut. Einen Auftakt nach Maß legte Lukas Laue (F 57) auf die Matte. Nach 12:0 legte Laue seinen Gegner Lukas Limmer nach 1:36 Minute auf die Schultern.

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Johannes Hillebrand (G 130) sprang für den verletzten Hans Preinfalk in die Bresche. Er musste sich im Schwergewicht nur mit 2:6 geschlagen geben. Damit führten die Gäste nach zwei Kämpfen mit 4:2.

Sebastian Hillebrand (G 61) hatte Sebastian Orban fast schon für einen Schultersieg hergerichtet. Doch der Geiselhöringer entkam bei einer 9:4-Punkteführung des Berchtesgadeners. Im weiteren Verlauf des Kampfes verschaffte sich der Gastgeber Vorteile und entschied den Kampf äußerst knapp mit 10:9 für sich. Der Vorsprung des TSV Berchtesgaden schmolz damit auf 4:3 Mannschaftspunkte.

Nachdem Berchtesgaden das Halbschwergewicht (F 98) nicht besetzen konnte, ging der Gastgeber mit 7:4 in Führung. Christoph Graßl (F 66 A) hielt gegen den starken Ungarn Zsolt Nemeth gut mit, musste sich aber mit 2:6 Zählern geschlagen geben. So gingen die Geiselhöringer mit einem Vorsprung von 9:4 in die Ringpause.

Marius Mackamul (G 86 B) stellte sich verletzt auf die Matte, um den TSV Berchtesgaden vor einer 0:40-Mannschaftswertung zu bewahren. Nach zehn Sekunden war der Kampf vorüber und der TV Geiselhöring führte nun mit 13:4.

Keine Chance hatte Korbinian Hillebrand (G 66 B), der gegen den ehemaligen Spitzenringer aus der zweiten Bundesliga Christopher Geiger nach 2:49 wegen technischer Überlegenheit den Kampf abgab. Geiselhöring lag nun mit 17:4 voran. Unterlegen war auch Michael Brandner (F 86 A) gegen Simon Eisenhut, der ebenfalls mit Technischer Überlegenheit vier Zähler schrieb. Dies sollten jedoch die letzten Punkte für die Gastgeber sein, die vor den beiden Abschlusskämpfen mit 21:4 voranlagen.

Die letzten beiden Leichtgewichtsrunden gehörten dann jedoch den Gästen aus Berchtesgaden. Zunächst fertigte Andreas Hillebrand (F 75 A) Ulrich Blümel mit Technischer Überlegenheit ab.

Im letzten Kampf bewies Alexander Petersen (G 75 B) gegen Lukas Würstl seine Fertigkeiten und gewann ebenso mit Technischer Überlegenheit. Damit sah auch das Gesamtskore von 12:21 versöhnlicher aus.

Am kommenden Samstag um 19.30 Uhr trifft die Ringerstaffel des TSV Berchtesgaden auf den ehemaligen Bundesligisten TSV Kelheim, der einen Neustart begonnen hat.

Die Schülermannschaft erwartet bereits um 18 Uhr Olympic Salzburg in der Turnhalle an der Breitwiese. Christian Wechslinger