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Devisen: Euro taucht im frühen Handel unter 1,29 Dollar ab

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EURUS.FX1> ist am Mittwoch im frühen Handel unter Druck geraten. Zwischenzeitlich rutschte die Gemeinschaftswährung unter die Marke von 1,29 US-Dollar. Zuletzt stand sie wieder leicht erholt bei 1,2901 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,2930 (Montag: 1,2877) Dollar festgesetzt.


Sorgen um eine harte Landung in China beschäftigten am Morgen die Märkte. In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt ist der Einkaufsmanagerindex für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe im September deutlich zurückgefallen und signalisiert das schwächste Wachstum des Sektors seit März 2011.

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Zudem stehen am Vormittag die finalen Werte für den Einkaufsmanagerindex der Eurozone auf der Agenda. Analysten erwarten eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau. Die Stimmungsbarometer dürften jedoch weiterhin anzeigen, dass sich die Wirtschaft im Währungsraum auf Schrumpfkurs befindet.

Darüber hinaus dürfte das Thema Spanien weiter die Märkte dominieren. Nachdem die Regierung in Madrid einen raschen Hilfsantrag ausgeschlossen hat, war die Risikofreude der Investoren zuletzt wieder etwas gesunken.

Am Nachmittag wird mit dem ADP Beschäftigungsreport ein wichtiger Wegweiser für den mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht am Freitag veröffentlicht.