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Devisen: Euro steigt nach Moody's Urteil zu Spanien - knapp unter 1,31 Dollar

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro <EURUS.FX1> hat sich am Mittwoch mit der Hoffnung auf eine Entspannung in der Euro-Schuldenkrise in der Nähe der Marke von 1,31 US-Dollar gehalten. Die Gemeinschaftswährung stand nur knapp unter dem Ein-Monatshoch, das sie in der vergangenen Nacht nach einer positiven Kreditbewertung der Ratingagentur Moody's für Spanien bei 1,3124 Dollar erreichte. Am Morgen fiel der Euro wieder etwas zurück und kostete zuletzt 1,3094 Dollar. Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3046 (Montag: 1,2971) Dollar festgesetzt.

In der vergangenen Nacht hatte die Ratingagentur Moody's für Aufatmen in Madrid gesorgt. Die Agentur verschonte das angeschlagene Spanien vor einer weiteren Herabstufung und bestätigte die Kreditbewertung knapp über dem gefürchteten Ramsch-Niveau. Die Entscheidung von Moody's habe etwas Hoffnung auf eine Entspannung der Euro-Schuldenkrise geweckt, erklärten Händler die Kauflaune beim Euro.

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