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Devisen: Euro steigt auf Sechswochenhoch - Griechenland im Fokus

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro <EURUS.FX1> hat seinen Aufwärtstrend am Montag fortgesetzt und ist auf den höchsten Stand seit sechs Wochen gestiegen. Angetrieben von dem gestarteten Rückkaufprogramm für griechische Staatsanleihen erreichte die Gemeinschaftswährung bei 1,3076 US-Dollar den höchsten Stand seit Oktober. Zuletzt wurden in New York dann noch 1,3056 US-Dollar gezahlt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,3057 (Freitag: 1,2986) Dollar festgesetzt.

Griechenland hatte am Morgen die Details zum Schuldenrückkaufprogramm bekanntgegeben, dessen Erfolg Bedingung für weitere Hilfsgelder ist. Den Haltern verschiedener Staatspapiere mit langen Laufzeiten werden Angebote von 30,2 bis 40,1 Prozent des ursprünglichen Wertes gemacht. Die Offerte endet am Freitagnachmittag. "Der Ankaufspreis liegt damit etwas höher als erwartet", sagt Jürgen Michels, Europa-Chefvolkswirt der Citigroup <TRVC.FSE> <C.NYS>. Die Kurse griechischer Anleihen zogen deshalb zum Wochenauftakt massiv an.

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Auch die Devisenmärkte insgesamt standen zum Wochenauftakt im Zeichen gestiegener Risikofreude. Während die Abstufung der Euro-Rettungsfonds durch die Ratingagentur Moody's vom späten Freitag die Investoren kalt ließ, hoben positive Konjunkturdaten aus China die Stimmung. Wirtschaftsdaten aus den USA wirkten sich dagegen nicht entscheidend aus: Während die Bauausgaben im Oktober überraschend deutlich gestiegen waren, enttäuschte die Stimmung in der US-Industrie mit dem Fall unter die Marke vom 50 Punkten.