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Devisen: Euro sinkt unter 1,31 Dollar

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EURUS.FX1> hat sich am Dienstagmorgen etwas schwächer präsentiert. Im frühen Handel kostete die Gemeinschaftswährung 1,3090 US-Dollar, nachdem sie zu Wochenbeginn zeitweise in Richtung 1,32 Dollar gestiegen war. Ein Dollar war zuletzt 0,7637 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagmittag auf 1,3086 (Freitag: 1,3095) Dollar festgesetzt.


Am Dienstag steht mit den ZEW-Konjunkturerwartungen ein wichtiger Indikator für die weitere wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands an. Nach vier Rückgängen in Folge wird damit gerechnet, dass sich die Stimmung aufgehellt haben könnte. Stützend dürfte sich vor allem das neue Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) auswirken. Darüber hinaus wird das Euro-Krisenland Spanien versuchen, sich über die Ausgabe kurzfristiger Schuldtitel zu refinanzieren. An den Sekundärmärkten, wo bereits platzierte Anleihen gehandelt werden, hatte sich die Lage zuletzt wieder eingetrübt.

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