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Devisen: Euro klettert weiter - Griechenland startet Anleiherückkauf

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EURUS.FX1> hat seinen Aufwärtstrend am Montag fortgesetzt und ist auf den höchsten Stand seit sechs Wochen gestiegen. Griechenland hat sein Schuldenrückkaufprogramm gestartet, zudem hoben positive Nachrichten aus China die Stimmung. Der Euro stieg in der Spitze bis auf 1,3075 US-Dollar und stand zuletzt bei 1,3053 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3057 (Freitag: 1,2986) Dollar festgesetzt.

Griechenland hatte am Morgen die Details zum Schuldenrückkaufprogramm bekanntgegeben, dessen Erfolg Bedingung für weitere Hilfsgelder ist. Den Haltern verschiedener Staatspapiere mit langen Laufzeiten werden Angebote von 30,2 bis 40,1 Prozent des ursprünglichen Wertes gemacht. Die Offerte endet am Freitagnachmittag. "Der Ankaufspreis liegt damit etwas höher als erwartet", sagt Jürgen Michels, Europa-Chefvolkswirt der Citigroup <TRVC.FSE> <C.NYS>. Die Kurse griechischer Anleihen zogen deshalb zum Wochenauftakt massiv an.

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Auch die Devisenmärkte standen zum Wochenauftakt im Zeichen gestiegener Risikofreude. Während die Abstufung der Euro-Rettungsfonds durch die Ratingagentur Moody's vom späten Freitag die Investoren kalt ließ, hoben positive Konjunkturdaten aus China am Morgen die Stimmung. Die Einkaufsmanager in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hatten im November an Zuversicht gewonnen, wie eine Umfrage zeigt.

Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,81210 (0,81080) britische Pfund <GBPVS.FX1>, 107,36 (107,37) japanische Yen <JPYVS.FX1> und 1,2087 (1,2054) Schweizer Franken <CHFVS.FX1> festgelegt. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1.720,00 (1.726,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 41.960,00 (41.640,00) Euro.